Monatsnachrichten der Comboni-Missionare vom Herzen Jesu
HEILIGER STUHL
Ernennung von Mons. Mangheastab Tesfamariam
Am 1. Juni hat der Heilige Vater die Ernennung von Mons. Mangheastab Tesfamariam, Comboni-Missionar und Erzbischof von Asmara (Eritrea), zum Mitglied des Dikasteriums für die Ostkirchen erneuert. Als Comboni-Familie nehmen wir diese Nachricht mit Freude und Dankbarkeit auf und sind glücklich und geehrt über die vom Heiligen Vater Erzbischof Menghesteab und durch ihn dem gesamten Institut im Dienst der Weltkirche entgegengebrachte Wertschätzung. Wir begleiten unseren Mitbruder Menghesteab mit unserer Zuneigung, unserer brüderlichen Verbundenheit und unseren Gebeten. Wir bitten den Herrn, ihn in diesem Amt zu stärken.
Mons. Tesfaye zum Erzbischof von Addis Abeba ernannt
Am 12. Juni 2026, dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, hat der Heilige Vater Leo XIV. die Nachfolge an der Spitze der Erzdiözese Addis Abeba geregelt und die pastorale Leitung dem derzeitigen Weihbischof, dem Comboni-Missionar Tesfaye Tadesse Gebresilasie, anvertraut.
Der Weihbischof tritt die Nachfolge von Kardinal Berhaneyesus Demerew Souraphiel an, der im kommenden Juli 78 Jahre alt wird und seit Juni 1999 an der Spitze der Kirche von Addis Abeba stand.
Der neue Metropolit, der aus Harar stammt, trat 1986 in das Institut der Comboni-Missionare vom Herzen Jesu ein und wurde 1995 zum Priester geweiht. Er studierte Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana und erwarb die Lizenz in Islamwissenschaften am Päpstlichen Institut für Arabistik und Islamwissenschaft in Rom. Zudem absolvierte er einen Fortbildungskurs an der Päpstlichen Salesianer-Universität in Rom.
Er war als Pfarrer tätig, war Direktor der Comboni-Schule in Haro Wato in seinem Heimatland und hatte verschiedene Ämter innerhalb seines Ordens inne, dessen Generaloberer er von 2015 bis zum 6. November 2024 war, als er zum Weihbischof der Erzdiözese Addis Abeba ernannt wurde. Am 2. Februar 2025 empfing er die Bischofsweihe.
Der Generalrat und alle Mitglieder des Comboni-Instituts gratulieren ihm und bringen ihre Freude über diesen neuen und verantwortungsvollen Dienst zum Ausdruck, wobei sie ihm ihre beständige Zuneigung versichern. Sie erklären sich zudem geehrt durch die Entscheidung des Heiligen Vaters und möchten Monsignore Tesfaye ihr beständiges Gebet versichern, damit der Heilige Geist und das Herz Jesu ihn bei der Erfüllung der ihm anvertrauten Mission unterstützen und leiten mögen.
GENERALLEITUNG
Allgemeine Mitteilungen aus der 44. Konsulta vom Juni 2026
Ernennungen
Während der Juni-Konsulta hat der Generalrat folgende Ernennungen vorgenommen:
Formation
Generalleitung
Der Generalrat spricht den Mitbrüdern, die diese Ämter mit Hingabe und Großzügigkeit ausgeübt haben, seinen aufrichtigen Dank aus und wünscht den Neuernannten alles Gute für den ihnen anvertrauten Dienst.
Treffen der Comboni-Familie
Das jährliche Treffen der Comboni-Familie fand am 30. und 31. Mai 2026 in Rom im Generalat der Comboni-Missionsschwestern statt. Der erste Tag war dem Thema Interkulturalität und den Herausforderungen gewidmet, die sich daraus für das Gemeinschaftsleben, die Planung und die Formation ergeben. Besonders unterstrichen wurde die Notwendigkeit, die Internationalisierung der Provinzen und Gemeinschaften zu fördern, und die interkulturelle Dimension in allen Phasen der Ausbildung und Weiterbildung zu stärken. Zudem wurde die Wichtigkeit einer „geerdeten Spiritualität“ und einer tieferen Verinnerlichung des Comboni-Charismas hervorgehoben. Die Gemeinschaft wurde als bevorzugter Ort für das Erlernen und die Praxis der kulturellen Vielfalt anerkannt.
Am zweiten Tag wurden die aktuelle Entwicklung der verschiedenen Institute vorgestellt und die Teilnahme der Comboni-Familie am Treffen in Belém (Brasilien) anlässlich der COP30 (November 2025) besprochen. Zudem wurde eine Werte-Charta für Investitionen vorgestellt, die sich an der Soziallehre der Kirche und den jüngsten Dokumenten des Lehramtes orientiert. Sie verfolgt das Ziel, eine ethische, transparente und mit dem Charisma und der Mission der Institute im Einklang stehende Ressourcenverwaltung zu fördern.
Schließlich wurden einige mögliche Bereiche für einen gemeinsamen Einsatz identifiziert, der von der Organisationskommission weiter vertieft werden soll.
Das nächste Treffen findet am 29. und 30. Mai 2027 in Verona statt.
Richtlinien für die kleinen „Ausbildungsgemeinschaften“
Nach der Eröffnung einiger Ausbildungsgemeinschaften in Umsetzung des Kapitelbeschlusses AC ‘22, Nr. 26.6 – „Wo notwendig, ein Scholastikat wiedereröffnen und die entsprechende Entscheidung dem Generalrat überlassen; kleine, prägende Gruppen von Scholastikern zu bilden, die von einem Mitbruder, innerhalb einer Comboni-Gemeinschaft, begleitet werden, um Gebet, Studium, Gemeinschaftsleben und Seelsorge zu verbinden.“ – hält es der Generalrat für angebracht, einige Richtlinien für die Begleitung dieser neuen Gemeinschaften zu erlassen, die sich von den traditionellen Scholastikaten unterscheiden.
Zu diesem Zweck wurde ad experimentum für die Dauer eines Jahres ein Dokument mit entsprechenden Leitlinien verabschiedet. Es wird den betroffenen Ausbildungsgemeinschaften, den Jurisdiktionsoberen, den Scholastikatsleitern, den CIFs und den Noviziaten zur Verfügung gestellt.
Reisen des Generalrats
Pater Luigi Fernando Codianni
18. bis 24. Juli – Portugal (Lissabon) – Treffen der europäischen Provinzoberen (mit Pater Radol)
Vom 13. bis 25. August – Mosambik – Exerzitien und Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag unserer Präsenz in Mosambik
Vom 26. August bis 03. September – Togo (Lomé) – Treffen der ASCAF-Kommission zur Vereinigung (mit Pater Sindjalim)
Vom 06. bis 17. September – Brasilien (São Paulo) – Treffen der BS/CO/EC/PE-Kommission zur Vereinigung (mit Pater Domingues)
Vom 18. bis 27. September – Mexiko (Mexiko-Stadt) – Treffen der M/PCA-Kommission zur Vereinigung (mit Pater Domingues)
Vom 05. bis 09. Oktober – DSP – Provinzversammlung (mit Pater Radol)
P. David Costa Domingues
Vom 19. bis 27. Juli – Kartause von Pesio (Italien) – Exerzitien
Vom 02. bis 08. August – Sambuca Pistoiese (PT) – Exerzitien für die Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (SFI)
Vom 12. bis 31. August – Portugal
Vom 06. bis 17. September – Brasilien (São Paulo) – Treffen der Kommission BS/CO/EC/PE zur Vereinigung (mit dem Generaloberen)
Vom 18. bis 26. September – Mexiko (Mexiko-City) – Treffen der Kommission Mexiko/PCA zur Vereinigung (mit dem Generaloberen)
P. Austine Radol Odjambo
Vom 06. bis 19. Juli – Spanien – Besuch
Vom 20. bis 27. Juli – Portugal (Lissabon) – Treffen der Provinzoberen Europas zum Thema Vereinigung (mit dem Generaloberen)
Vom 01. bis 10. September – Eritrea – Besuch
Vom 12. bis 21. September – Äthiopien – Treffen der APDESAM-Kommissionen OST und NORD zum Thema der Vereinigung (mit Bruder Lamana)
Vom 22. bis 30. September – Malawi-Sambia – Treffen der APDESAM-Kommission SÜD zum Thema der Vereinigung (mit Bruder Lamana)
Vom 05. bis 09. Oktober – DSP – Provinzversammlung (mit dem Generaloberen)
P. Sindjalim Essognimam Elias
Vom 09. bis 25. August – Togo
Vom 26. August bis zum 02. September – TGB – Treffen der ASCAF-Kommission zum Thema der Vereinigung
Bruder Lamana Consola Alberto
Vom 19. bis 27. Juli – Kartause von Pesio (Cuneo) – Exerzitien
Vom 12. bis 17. September – Äthiopien (Addis Abeba) – Treffen der APDESAM-Kommissionen OST und NORD (mit Pater Radol)
Vom 27. bis 30. September – Malawi-Sambia (Lusaka) – Treffen der APDESAM-Kommission SÜD (mit Pater Radol)
Die nächsten Konsulten
Erste Profess
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Name / Herkunftsprovinz |
Ort |
Datum |
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Sc. Agaba Leonard / U |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Amanuel Ermias Erango / ET |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Atoma Samuel / U |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Damianal Steven / MZ |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Gondwe Fiskani Juweka / MZ |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Hassen Mohammed Ojulu / ET |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Josepari Odek Wilson Gitano / SS |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Katerega Oscar Lubega / U |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Le Mihn Nhat (Joseph) / A |
Quezon City |
02.05.2026 |
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Sc. Mumbere Daniel / U |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Br. Munguacel Edison / U |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Br. Mwambila Sakala Michael / MZ |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Nguyen Thien Nhan Matthew / A |
Quezon City |
02.05.2026 |
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Sc. Onyala David Vincent Bitu / EGSD |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Onyango Paul Modo Guido / SS |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Parvini Emmanuel Giuseppe Francesco / EGSD |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Phiri David / MZ |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Samuel Isayas Addise / ET |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Sewagegn Daniel Degfa / ET |
Namugongo |
02.05.2026 |
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Sc. Tran Ngoc Am (Joseph) / A |
Quezon City |
02.05.2026 |
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Sc. Badagbon Koffi Pierre Emmanuel / TGB |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Bessane-Rabbi Ghislain / RCA |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Dadabor Waklatsi Kodzo Augustin / TGB |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Datsomon Kokou Hervé Jean / TGB |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Djagombaide Bodin / TCH |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Djigbe Hilaire / TCH |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Katembo Siwako Magloire / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Makaba Nkuanga Jean-Marie / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Mbusa Ise-Ngoma Donatien / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Muhindo Makelele Wasingya Charles / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Mumbere Kyusi Shukuru / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Mungufeni Aloma Martin / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Munuma Wamuthanrika Reagan / CN |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Oussa Maxime / TGB |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Savi Komlan Rémi / TGB |
Sarh |
10.05.2026 |
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Sc. Avitud Guerrero Cesar Adrian / M |
Xochimilco |
16.05.2026 |
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Sc. Fuentes Mejia Luis Enrique / PCA |
Xochimilco |
16.05.2026 |
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Sc. Ortega Trinidad Aristoteles Hegel / M |
Xochimilco |
16.05.2026 |
Mitbrüder, die zur ewigen Ordensprofess
und zur Priesterweihe zugelassen wurden
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Name |
Herkunftsprovinz |
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Sc. Aguiar Vignon Michel |
(TGB) |
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Br. Amado Komlan Gademon Prosper |
(TGB) |
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Sc. Apetokou Kossivi Paul |
(TGB) |
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Sc. Asmare Gawo Ghebre |
(ET) |
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Sc. Biruk Girma Ababa Haileyesus |
(ET) |
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Sc. Davon Kossigan Sylvestre |
(TGB) |
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Sc. Dzikunu Winfred Etse |
(TGB) |
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Sc. Felizardo Azevedo |
(MO) |
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Sc. Kambale Kasoro Meschack |
(CN) |
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Sc. Kasereka Mwami Charles |
(CN) |
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Sc. Konosi Atambanakabange André |
(CN) |
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Sc. Kpogo Komi Jules Ametefe Aime |
(TGB) |
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Sc. Mamadou Cristal |
(RCA) |
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Sc. Mumbere Kavuthe Delphin |
(CN) |
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Sc. Nteyamba Ilundu Etienne |
(CN) |
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Sc. Nyiker Changjwok Abdalla |
(SS) |
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Sc. Ocen Moris Paul |
(U) |
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Sc. Ouma Joseph |
(U) |
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Sc. Saúl Arnaldo Bazo |
(MO) |
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Sc. Twesigye Andrew |
(U) |
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Br. Pedrito Mario |
(MO) |
Ewige Gelübde
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Br. Alfredo Monteiro De Sousa |
São Paulo/BR |
02.05.2026 |
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Br. Pedrito Mario |
Chama/Z |
21.06.2026 |
Werk des Erlösers
Juli 01 – 15 KE 16 – 31 M
August 01 – 15 MO 16 – 31 MZ
September 91 – 15 NAP 16 – 30 PCA
Gebetsmeinungen
Juli - Dass der Herr die Ketten der Sklaverei sprengt und wir auf die Fürsprache des heiligen Daniel Comboni und der heiligen Josephine Bakhita mutig und beharrlich gegen den Menschenhandel kämpfen. Lasst uns beten.
August - Dass die Menschen, die ihre Heimat verlassen, um ihr Leben zu retten, Aufnahme und Respekt finden, und unsere Gesellschaft die wahren Ursachen der Migration bekämpft. Lasst uns beten.
September - Dass der Herr des Lebens unsere Augen öffnet, die Schönheit der Schöpfung zu betrachten; uns ein Herz schenkt, sie mit Liebe zu bewahren und Hände, ihr mit Gerechtigkeit zu dienen. Erneuere in uns den Geist, der alle Dinge neu macht. Lasst uns beten.
Liturgischer Kalender
JULI
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28. |
Seliger Giuseppe Ambrosoli |
Gedenktag |
SEPTEMBER
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09. |
Hl. Petrus Claver, Priester, |
Hochfest |
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Wichtige Gedenktage
AUGUST
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02. |
Heiliger Frumentius, Bischof(*) |
Äthiopien |
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15. |
Mariä Himmelfahrt |
RSA (Südafrika) |
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23. |
Heilige Rosa von Lima |
Peru, Chile |
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28. |
Hl. Augustinus, Bischof und Kirchenlehrer |
Kenia |
(*) Im römischen Martyrologium wird er am 20. Juli erwähnt
SEPTEMBER
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09. |
Heiliger Petrus Claver |
Tschad, Kolumbien |
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14. |
Kreuzerhöhung |
Fest |
Veröffentlichungen
ADOM ESSOSOLAN JEAN-MICHEL, Vivre et Servir, Seiten 100 + I–XII, Togo, Januar 2026. Anlässlich seines zwölften Priester- und seines sechzehnten Ordensjubiläums hat Pater Adom Essosolam Jean-Michel in dem Band „Vivre et Servir“ seine menschlichen und missionarischen Erfahrungen festgehalten, die er zwischen 2015 und 2021 in der Zentralafrikanischen Republik gesammelt hat. Die Zeit war von den Schrecken des Krieges und von Leid geprägt, aber auch von außergewöhnlichen Gesten der Solidarität und des Glaubens.
Pater Adom wurde im Juni 1985 in Pya (Togo) geboren und am 8. August 2015 in Lomé zum Priester geweiht. Er erwarb ein Lizentiat in Theologie und Philosophie sowie ein Diplom in Soziologie. Er war Vikar in der Pfarrei Notre-Dame de la Liesse in Grimari und Leiter der Diözesankommission für Katechese und des Bibelapostolats. In Togo ist er seit seiner Rückkehr 2021 für die Berufungspastoral zuständig.
„Ich habe verstanden, dass die Mission nicht nur eine Reihe von Handlungen ist, sondern eine Präsenz mit und für die anderen im Namen Christi“, schreibt er in der Einleitung.
Präsenz, Begleitung und Mitgefühl sind die drei Begriffe, die seine Erfahrung zusammenfassen, aber auch den Kern der Mission der Comboni-Missionare an jedem Ort, an dem sie tätig sind.
DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO
Aus den Konfliktgebieten erreichen uns einige gute Nachrichten.
Pater Eliseo Tacchella berichtet über die Lage in seiner Pfarrei (in der Region Isiro), die zahlreiche Vertriebene vor allem aus Ndubala und den umliegenden Dörfern beherbergt. Diese Menschen sind vor den Angriffen bewaffneter Männer geflohen, die in der Region Angst und Unsicherheit verbreitet haben. Seinen Worten zufolge ist die Lage nach wie vor sehr unsicher. Einige Bewohner erwägen, in ihre Dörfer zurückzukehren, während andere sich nur vorübergehend dorthin begeben, um Lebensmittel und lebensnotwendige Güter zu holen. Viele Familien fühlen sich jedoch noch nicht sicher genug, um dauerhaft in ihre Häuser zurückzukehren.
Der Aufenthalt der Vertriebenen in der Pfarrei dauert länger als ursprünglich erwartet. Aus diesem Grund beschränkt sich die Gemeinde nicht darauf, eine vorübergehende Unterkunft anzubieten, sondern versucht auch, die Gäste in das Pfarreileben und die verschiedenen gemeinschaftlichen Aktivitäten einzubeziehen.
Der Bericht von Pater Eliseo hat einen zutiefst pastoralen Charakter: Neben den konkreten Schwierigkeiten in Bezug auf Sicherheit, Versorgung und die Ungewissheit der Zukunft verweist er auf die christliche Botschaft des Vertrauens und der Hoffnung. Seine Pfarrei erscheint so als ein Ort der Aufnahme und Unterstützung für Menschen, die von Angst und Leid gezeichnet sind, aber versuchen, mit neuem Vertrauen in die Zukunft zu blicken.
DEUTSCHSPRACHIGE PROVINZ
Drei Scholastiker in Graz zum Lektorendienst beauftragt
Die Visitation des Provinzoberen, Pater Roberto Turyamureeba, in der Ausbildungsgemeinschaft Graz-Messendorf erreichte am Dreifaltigkeitssonntag, dem 31. Mai 2026, mit der Beauftragung der drei Scholastiker Jesús Daniel Osuna Félix aus Mexiko, Wilson Wairimu Njoroge aus Kenia und Blondel Ilolube Tandir aus der Demokratischen Republik Kongo mit dem Lektorendienst einen kleinen, aber bedeutsamen Höhepunkt.
In der Gemeindemesse um 10:00 Uhr in der Stationskaplanei Graz-Messendorf war dies für viele Gemeindemitglieder ein besonderes Erlebnis. In seiner Predigt ging Pater Provinzial auf das Geheimnis der Dreifaltigkeit ein. Dabei hob er hervor, dass nur Gott selbst uns offenbaren kann, wer er wirklich ist. Zeugnisse solcher Gotteserfahrungen begegnen uns in der Heiligen Schrift sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vorbilder in der Geschichte der Kirche, die uns ein beeindruckendes Zeugnis gelebten Glaubens hinterlassen haben. Manche von ihnen sind uns persönlich begegnet, von anderen haben wir gehört oder gelesen.
„In eurem Lektorendienst seid ihr ab heute offiziell beauftragt, diesen dreifaltigen Gott zu verkündigen. In jeder Lesung, die ihr als Wort Gottes vortragt, wird ein konkreter Aspekt des Wirkens und Wesens Gottes sichtbar“, erinnerte und ermutigte Pater Roberto die drei Theologiestudenten, die sich auf ihren zukünftigen priesterlichen und missionarischen Dienst vorbereiten. In diesem Zusammenhang hob er die zentrale Rolle des Wortes Gottes im Leben der Hörenden und Mitfeiernden hervor. Dabei verwies er auf eine Aussage unseres Gründers, Daniel Comboni: „Wo das Evangelium eingepflanzt wird, verwandelt es die Herzen.“
Anschließend ging der Provinzial näher auf den Kern des Lektorendienstes ein:
„Liebe Mitbrüder Daniel, Wilson und Blondel! Ihr übernehmt einen wertvollen Dienst bei der Verkündigung des Wortes Gottes in der Feier der Eucharistie, der Sakramente und anderer liturgischer Feiern. Eure Aufgabe besteht darin, das lebendige Wort Gottes in die versammelte Gemeinde der Gläubigen hineinzutragen. Eine gute Verkündigung verlangt Klarheit, innere Überzeugung und ein angemessenes Tempo.“
Anschließend wandte sich Pater Roberto an die Mitfeiernden und bat sie, die drei Scholastiker bei ihrem Dienst in der Gottesdienstgemeinde Graz-Messendorf und im gesamten Seelsorgeraum Graz-Südost mit Rat und Tat zu begleiten und zu unterstützen.
„Unterstützt bitte unsere Mitbrüder durch eure Aufmerksamkeit, euer Mitbeten und eure Offenheit, damit sie das Wort Gottes gut, verständlich und hörbar verkünden können. Helft mit, dass die Frohbotschaft in einer zeitgemäßen und lebensnahen Sprache weitergegeben und schließlich auch gelebt wird“.
Es folgte die eigentliche Beauftragung der drei Scholastiker zum Lektorendienst mit dem feierlichen Gebet der Kirche und der Überreichung des Lektionars.
Am Ende des Festgottesdienstes wurde jedem der drei Scholastiker die Beauftragungsurkunde überreicht.
Die Kirchengemeinde nahm sehr lebendig an der festlichen Feier teil. Die „Schola St. Peter“ der „Mutterpfarrei“ Graz-St. Peter gestaltete die Eucharistiefeier feierlich und würdig.
Die Dankesworte der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, Frau Monika Greiner, sowie die Vermeldungen von Frau Rosemarie Krisper rundeten die Worte des Provinzoberen ab. Frau Greiner hob besonders einen Gedanken aus der Predigt hervor: Gott begleitet uns; er ist über uns, mit uns und in uns und führt uns tiefer in das Geheimnis der heiligsten Dreifaltigkeit hinein.
Beim anschließenden Stehempfang mit Getränken und verschiedenen Gebäcken, die von der Jugendgruppe der Stationskaplanei Graz-Messendorf zubereitet worden waren, gratulierten zahlreiche Gemeindemitglieder den drei Scholastikern zu ihrem neuen Dienst. Dabei wurden ihnen viele gute Wünsche für ihren weiteren Weg in der Vorbereitung auf den priesterlichen Dienst als Comboni-Missionare mitgegeben.
P. Michael Zeitz/ P. Roberto Turyamureeba
ÄGYPTEN-SUDAN
Sudan – Zeichen der Hoffnung inmitten der Prüfung
Trotz vieler Schwierigkeiten geht der Weg der Wiederbelebung unserer Missionen in Khartum weiter. Die Comboni-Gemeinschaft in Masalma, einem alten Stadtteil von Omdurman, begleitet die Sanierungsarbeiten in der Pfarrei und seit einigen Wochen auch die Ausbesserungsarbeiten am Comboni-College im Zentrum der Hauptstadt sowie den Wiederaufbau der Gemeinschaft in Bahri, des Provinzhauses.
Neben diesen baulichen Maßnahmen engagieren sich unsere Mitbrüder in der seelsorgerischen Begleitung von elf Pfarreien im Großraum Khartum. In vielen von ihnen konnten die christlichen Gemeinden nach langen Monaten der Isolation und des Leidens ihr sakramentales Leben wiederaufnehmen. Das ist ein ermutigendes Zeichen: Die Hoffnung kehrt zurück, getragen vom täglichen Engagement so vieler Männer und Frauen, die sich den Wunden des Krieges nicht beugen.
Doch neben den Zeichen der Wiedergeburt mangelt es nicht an Gründen zu tiefer Besorgnis. Der Konflikt betrifft nämlich weiterhin weite Teile des Landes, und die Nachrichten aus Nord-Kordofan rund um El Obeid sowie aus Süd-Kordofan in den Nuba-Bergen sind nach wie vor alarmierend.
Am 19. Juni wurde Pater Yohanna Al Amin, ein Diözesanpriester, zusammen mit zwei Mitarbeitern der Pfarrei „Heiliges Kreuz“ in Kauda getötet. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund starker lokaler Spannungen, Rivalitäten zwischen bewaffneten Gruppen und Kämpfen um die Kontrolle über das Gebiet. Die genauen Umstände des Angriffs sind noch nicht vollständig geklärt, doch der Vorfall zeigt einmal mehr, wie instabil die Lage in vielen Regionen des Sudan noch ist.
Angesichts dieser Herausforderungen scheint der Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden noch lang zu sein. Und doch tauchen gerade an den Orten, die am stärksten von Gewalt gezeichnet sind, immer wieder kleine, aber bedeutende Zeichen der Hoffnung auf. Von diesen Zeichen geht unser missionarisches Engagement wieder aus, in der Gewissheit, dass das Evangelium des Friedens und der Versöhnung auch in den schwierigsten Situationen weiterhin Früchte trägt.
Pater Diego Dalle Carbonare, mccj
ITALIEN
Brief des Provinzrats an die Mitbrüder
über die Zukunft unserer Präsenz Italien
Der Provinzrat hat den Mitbrüdern einen Brief geschrieben, der einen gemeinschaftlichen Prozess der Entscheidungsfindung über die Zukunft der Provinz einleitet, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Neugestaltung der Dienstbereiche und die Umstrukturierung der Gemeinschaften gelegt wird. Dieser Prozess steht im Zusammenhang mit den Veränderungen, die das Ordensleben in Europa derzeit prägen, und berücksichtigt auch die Perspektive einer künftigen vereinigten europäischen Provinz.
Der Brief beginnt mit einem Blick auf die heutige Realität, die von Konflikten, Ungleichheiten, Migration, Umweltbedrohungen und der zunehmenden Marginalisierung vieler Menschen geprägt ist. In diesem Zusammenhang bekräftigen die Comboni-Missionare ihren Willen, ihr missionarisches Engagement in Italien im Einklang mit den Leitlinien des Sechsjahresplans 2023–2028 aufrechtzuerhalten.
Der Provinzrat erkennt jedoch einige Herausforderungen an, die die Provinz unmittelbar betreffen: der zahlenmäßige Rückgang der Mitbrüder, der Anstieg des Durchschnittsalters und die Schwierigkeiten einiger Gemeinschaften, ein sinnvolles brüderliches Miteinander und eine wirkungsvolle apostolische Präsenz aufrechtzuerhalten. Angesichts dieser Situation wird betont, dass der Wandel keinen Verzicht darstellt, sondern eine Form kreativer Treue zum Charisma und zur combonianischen Mission ist.
Aus diesem Grund wurde ein Reflexionsprozess über die künftige Gestalt der Provinz eingeleitet: die Anzahl der Gemeinschaften, ihre geographische Verteilung sowie die pastoralen Einsätze, die konsolidiert, weiterentwickelt oder gegebenenfalls eingestellt werden sollen. Als vorrangig gelten folgende Bereiche: die Aufnahme von Migranten, Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (GPIC), die Jugendarbeit, Kommunikation und Medien, missionarische Bewusstseinsbildung sowie die gemeinsame Verantwortung im Dienst innerhalb der Comboni-Familie.
An alle Mitbrüder geht die Einladung, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. In den kommenden Monaten wird es in den drei Provinzzonen – Nordwest, Nordost und Zentral-Süd – Momente der gemeinschaftlichen Entscheidungsfindung geben, an denen auch die einzelnen Hausgemeinschaften beteiligt werden. Einen spezifischen Beitrag werden zudem die Sekretariate der Mission, Ausbildung und Wirtschaft leisten.
Die Arbeit wird im Lichte einiger Referenzdokumente des Instituts erfolgen, darunter das Dokument über den Dienst, die Kapitelsdokumente 2022, der Sechsjahresplan und der Brief des Generalrats „Andiamo Oltre“. Ziel ist es, herauszufinden, welche Präsenz und welche Aktivitäten heute aus missionarischer Sicht am fruchtbarsten sind und wo es notwendig ist, Menschen und Energien zu bündeln.
Diese Entscheidungsfindung umfasst auch die Möglichkeit der Schließung einiger Gemeinschaften, falls dies notwendig sein sollte, um andere Präsenzen zu stärken, die als bedeutender und nachhaltiger angesehen werden. Der Rat ist sich bewusst, dass es sich um heikle Entscheidungen handelt, die Orte betreffen, die reich an Geschichte und menschlichen Bindungen sind, ist jedoch der Ansicht, dass ein Aufschieben dieser mittlerweile notwendigen Entscheidungen das missionarische Zeugnis weiter schwächen könnte.
Die Beiträge der Zonen und Sekretariate werden in die Provinzversammlung einfließen, die vom 16. bis 20. November 2026 in Verona stattfinden wird. Dies wird der Zeitpunkt sein, an dem die gereiften Überlegungen gesammelt und verglichen werden, um die künftigen Entscheidungen des Provinzrats zu lenken und weiterhin mit Mut und Hoffnung eine kreative Treue zum Charisma des heiligen Daniel Comboni zu leben.
MOSAMBIK
Erster Comboni-Missionar von Carapira
Am vergangenen 23. Mai erlebte die Pfarrei Carapira in der Diözese Nacala einen historischen Tag mit der Priesterweihe von Pater Fidélio Artur, dem ersten Comboni-Priester aus dieser Gegend. Das Ereignis ist besonders bedeutungsvoll, da vor fast 78 Jahren die Comboni-Missionare in Carapira ihre Evangelisierungsarbeit begonnen hatten.
Fidélio wurde 1995 in Micolene geboren und schloss seine Ausbildung in Kinshasa mit dem Theologiestudium ab. Nach seiner ewigen Profess im Juli 2025 und der Diakonatsweihe einige Monate später wurde er von Bischof Alberto Vera Arejula von Nacala vor einer großen Menschenmenge zum Priester geweiht.
In seiner Predigt erinnerte der Bischof daran, dass das Priesteramt eine Berufung zum Dienst und zur Liebe ist, und forderte den frischgebackenen Priester auf, seinen Dienst in Treue, im Geist des Gebets und mit missionarischem Eifer auszuüben. Auch die Familienangehörigen betonten, dass diese Berufung ein Geschenk Gottes für die gesamte Kirche und nicht nur die Erfüllung eines persönlichen Wunsches ist.
Pater Fidélio wird bald seinen ersten Missionseinsatz im Südsudan beginnen. Bei der Weihe war auch Pater Zębik Krzysztof Adam, der Provinzverwalter des Südsudans, anwesend, der allen versicherte, dass sich „Pater Fidélio in guten Händen befinden wird“. An den Neugeweihten gewandt fügte er hinzu: „Wir erwarten dich. Komm mit Mut, Geduld und Demut, bereit, das Volk, mit dem du arbeiten wirst, von Anfang an zu lieben.“
Priesterweihe von Pater Carlos Máquina
Der 30. Mai war ein unvergesslicher Samstag für die Pfarrei Muanza, an dem Carlos Joaquim Jorge Máquina zum Priester geweiht wurde, dem ersten Priester und ersten Comboni-Missionar aus dieser Pfarrei der Erzdiözese Beira.
Die Eucharistiefeier fand in der Halle des Industrie- und Handelsinstituts von Muanza statt. Der neue Bischof António Manuel Bogaio Constantino mccj der neuen Diözese Caia nahm die Weihe vor. Es war seine erste Priesterweihe seit seinem Amtsantritt. Mit ihm konzelebrierten Pater José Joaquim Luís Pedro, mccj, Provinzial, und Pater Izaias Machanguira, Verwalter der Pfarrei. Auch zivile und kirchliche Würdenträger sowie sehr viele Gläubige nahmen an der Feier teil.
„Wenn Gott ruft, meint er es ernst“, sagte der Bischof bei seiner Predigt und erklärte: „Das Priestertum ist keine Frage von Macht oder Prestige, sondern ein Geheimnis der großzügigen Hingabe an Gott. Deshalb erwartet das Volk, dass der Priester authentisch ist, ein moralisch untadeliges, klares und transparentes Leben führt und zum Dienst bereit ist.“ An den Weihekandidaten gewandt fügte er hinzu: „Die Menschen erwarten von dir Nähe und Heiligkeit. Du musst die Armen lieben und dich in die Mission verlieben. Das sagte auch unser Gründer Comboni: ‚Der Missionar wünschte sich tausend Leben für die Mission.‘ Du wirst nicht für dich selbst Priester, sondern für die anderen. Sei eine Quelle der Hoffnung für die Kranken, die zerrütteten Familien und die Ausgegrenzten … Folge dem Beispiel Marias von Nazareth: Bringe wie sie Leben, Freude und Hoffnung. Verschwende keine Zeit im Internet. Nutze deine Zeit, um Menschen zu begegnen, Katechisten und Gemeinden zu besuchen. Denk immer daran: Wenn du heute Priester wirst, dann deshalb, weil vor Jahren ‚jemand‘ hier vorbeigekommen ist und dich gerufen hat.“ Dann ergänzte er: „Es wird dir nicht an Leiden mangeln. Du wirst Momente des Schmerzes und der Einsamkeit erleben … Du wirst Tränen vergießen, die die Menschen nicht sehen werden. Du wirst dunkle Nächte durchleben. Aber der Herr wird immer bei dir sein.“
Pater José Joaquim bezeichnete den Tag als „einen Moment großer Freude, der die achtzigjährige Präsenz der Comboni-Missionare in Mosambik krönt“ und sagte zu Carlos: „Du bist die Frucht dieser Geschichte. Sei ein lebendiges Gedächtnis des Comboni-Charismas. Bewahre dir stets die Freude am Dienst, denn ein trauriger Priester überzeugt niemanden. Lerne, zuerst Bruder zu sein und erst dann eine Führungsperson… Dein Leben muss deine wichtigste Predigt sein. Und schließe das Evangelium nicht in einer Schublade ein, sondern trage es auf die Straßen hinaus.“
Auch der Diözesanklerus von Beira, vertreten durch Pater Adelino Fernandes, begrüßte diese erste Priesterweihe in der Pfarrei mit Freude und bezeichnete sie als „Meilenstein in der Geschichte von Muanza, ein lebendiges Zeichen der Gegenwart Gottes“. Tatsächlich hatte die Erzdiözese Beira seit der Gründung der Diözese im Jahr 1940 und der offiziellen Errichtung der Pfarrei St. Petrus Apostel im Jahr 2004 durch die Patres der Heiligen Herzen, gefolgt von der Ankunft der Diözesanpriester im Jahr 2014, noch keine Priesterweihe in dieser Pfarrei verzeichnet. Der Priester erinnerte den Neugeweihten zudem: „Denk an dein Motto: Möge dieser Ort geliebt sein und ein ‚Ort des Friedens‘ für die Menschen, die leiden.“
Die Vertretung von Beira der „Conferência dos Institutos Religiosos de Moçambique“ (Cirmo), der Organisation, die das geweihte Leben im Land vereint und koordiniert, vertreten durch Pater António Dança Roda, brachte ihre tiefe Freude darüber zum Ausdruck, neue Arbeiter im Weinberg des Herrn heranwachsen zu sehen, und wünschte, dass das Priesteramt von Pater Carlos Joaquim von Treue zum Evangelium, brüderlicher Gemeinschaft und missionarischer Leidenschaft geprägt sein möge. Zudem sprach er den Eltern von Pater Carlos seinen Dank aus, die er wegen ihrer unermüdlichen Gebetsnächte als sein „erstes Seminar“ bezeichnete.
Auch der frisch geweihte Priester ergriff das Wort und zitierte die heilige Theresia vom Kinde Jesu: „Liebe lässt sich nur mit Liebe vergelten.“ Er sagte, seine Freude sei kaum zu bändigen. Nach seinem Dank an Gott dankte er auch Bischof Constantino dafür, dass dieser sich bereit erklärt hatte, den ersten aus Muanza stammenden Priester zu weihen. Zu seinen Eltern gewandt, sagte er: „Der Herr ist sehr stolz auf euch.“ Er schloss mit den Worten: „Das Priesteramt ist kein Ziel, sondern der Beginn einer neuen Etappe“.
Maria Almija Rodrigues Pulseira, Gemeindevorsteherin von Muanza, hob die große Bedeutung der Feier für alle Einwohner des Ortes hervor, da „ein Sohn dieses Landes die Gnade und Ehre erhalten hat, Priester zu werden“. Sie wandte sich an den frischgebackenen Missionar und sagte: „Lebe deine Mission in Demut, Weisheit, Dienstbereitschaft und Treue zu den Lehren Christi. Möge dein priesterliches Wirken für alle Gläubigen eine Quelle der Versöhnung, des Friedens und der Stärkung im Glauben sein.“
Die Teilnehmer dankten Gott, dass sie Zeuge eines „so großen Segens“ sein durften, und sangen „Inhaxa dza mwana komana“ („Danke für diesen Sohn“), in der Erkenntnis, dass alles Gottes Gnade ist, und in der Hoffnung, dass es weitere Berufungen geben möge.
Pater Sérgio Mário Vilanculo, mccj
SÜDAFRIKA
Pater John Bosco neuer Pfarrer von St. Anna in Johannesburg
Am Sonntag, dem 31. Mai 2026, empfing die Pfarrgemeinde St. Anna im Stadtteil Belgravia in Johannesburg mit Freude ihren neuen Pfarrer Pater John Bosco Mubangizi. Er ist der erste Comboni-Missionar, der diese Pfarrei leitet. Provinzial Pater John Baptist Keraryo Opargiw nahm im Rahmen einer Eucharistiefeier die offizielle Amtseinführung vor. Mit ihm konzelebrierten sieben Priester.
Während des Einführungsritus ermahnte Pater Joe Pich, Dekan des zentralen Dekanats der Erzdiözese Johannesburg und Vertreter des Erzbischofs, Kardinal Steven Brislin, Pater John Bosco, „dem Volk Gottes zu dienen und es zu lieben, damit er ein wahrer Jünger Christi werde“. Zudem wurde das Ernennungsschreiben des Erzbischofs verlesen, in dem seine Rechte und Pflichten im Dienst an der christlichen Gemeinschaft festgelegt sind.
In seiner Predigt, die vom Hochfest der Heiligsten Dreifaltigkeit inspiriert war, verwies Pater John Baptist auf den Wert der Einheit und der Gemeinschaft: „Die Einheit Gottes ist ein Vorbild für uns alle. Sie lädt uns ein, in Harmonie zu leben und die Würde jedes Menschen zu achten. Auf diese Weise machen wir die Liebe und die Einheit Gottes in der Welt sichtbar.“ Er bezog das Wort Gottes auf die Realität der Pfarrei und fügte hinzu: „Dies ist unsere Pfarrei, unsere Kirche und unser gemeinsames Zuhause. Ob wir nun Südafrikaner, afrikanische Einwanderer oder Mitglieder der portugiesischsprachigen Gemeinschaft sind – wir alle gehören zur selben Familie.“
Unter Bezugnahme auf die jüngsten Vorfälle von Fremdenfeindlichkeit in Südafrika betonte Pater John Baptist, dass „die Ablehnung des Anderen aufgrund seiner Andersartigkeit nicht dem Plan Gottes entspricht. Ausgrenzung verletzt zutiefst, denn jeder Mensch braucht Beziehungen und das Gefühl der Zugehörigkeit“.
Am Ende der Feier brachte Pater John Bosco Gott seine Dankbarkeit für die ihm anvertraute Mission zum Ausdruck und dankte all jenen, die ihn auf seinem Weg unterstützt haben. Besondere Dankesworte richtete er an Pater Letsie Moshoeshoe, den scheidenden Pfarrer, „für die elf Jahre treuen Dienstes und für das solide pastorale Fundament, auf dem die Gemeinde aufgebaut ist“.
An die Gläubigen gewandt bat der neue Pfarrer um drei Gaben: „Eure Gebete, eure Geduld und eure Mitarbeit.“ Im Gegenzug versicherte er „Bereitwilligkeit, Respekt und einen Dienst, der in der Demut und Liebe Christi, des Guten Hirten, geleistet wird“.
Abschließend dankte Pater Letsie Pater John Bosco und dem Comboni-Institut dafür, dass sie die Verantwortung für die Pfarrei übernommen haben, sprach seinem Nachfolger die besten Wünsche aus und erbat für ihn den Segen des Herrn.
Die Feier wurde durch Lieder in verschiedenen afrikanischen Sprachen und auf Portugiesisch belebt, ein Ausdruck des kulturellen Reichtums und der Vielfalt der in der Pfarrei vertretenen Gruppen. Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer im Pfarrsaal, um den neuen Pfarrer persönlich kennenzulernen.
Die Pfarrei St. Anna befindet sich in Belgravia, unweit unseres Provinzsitzes. Das Gebiet ist von Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität geprägt. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Einwanderern aus verschiedenen afrikanischen Ländern, während das Viertel in der Vergangenheit vor allem von Gemeinschaften portugiesischer und italienischer Herkunft bewohnt war.
Dieses neue pastorale Engagement fügt sich voll und ganz in das Charisma der Comboni-Missionare ein, das die Missionare dazu aufruft, das Leben und die Hoffnung der Ärmsten und Ausgegrenzten zu teilen. Die Präsenz der Comboni-Missionare in St. Anna stärkt zudem ihren Beitrag zum Leben der Erzdiözese Johannesburg, wo sie bereits in der Pfarrei St. Charles Lwanga im Township Orange Farm tätig sind.
Pater Efrem Tresoldi, mccj
Proteste gegen irreguläre Einwanderung
Der 30. Juni, der Tag der von den Bewegungen „March and March“ und „Operation Dudula“ organisierten Demonstrationen, verlief ohne schwerwiegende Gewalttätigkeiten. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung trug vor allem die massive Präsenz von Polizei und Armee in den von den Protesten betroffenen Städten bei. Dennoch herrscht weithin ein Klima der Anspannung, insbesondere in den Stadtvierteln, in denen Einwanderergemeinschaften aus verschiedenen afrikanischen und asiatischen Ländern leben. Auch in den Tagen nach den Demonstrationen wurden vereinzelte Fälle von Einschüchterung und Vandalismus an Wohnhäusern und Geschäften gemeldet, die auf ausländische Staatsbürger zurückzuführen sind.
Unterdessen kehren zahlreiche Migranten in ihre jeweiligen Herkunftsländer zurück. Verschiedenen Schätzungen zufolge soll die Zahl der Rückkehrer bereits 15.000 überschritten haben.
Die Bewegungen „March and March“ und „Operation Dudula“, die in der Vergangenheit von Menschenrechtsorganisationen und anderen Beobachtern beschuldigt wurden, an Übergriffen auf Migranten sowie an der Plünderung von Geschäften und Gewerbebetrieben ausländischer Staatsbürger beteiligt gewesen zu sein, haben angekündigt, die Proteste so lange fortzusetzen, bis die Regierung wirksame Maßnahmen ergreift, um die irreguläre Einwanderung zu bekämpfen und Personen ohne die erforderlichen Aufenthaltspapiere zu legalisieren oder auszuweisen. Nach Ansicht der Anhänger dieser Bewegungen tragen die irregulären Einwanderer dazu bei, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Drogenhandel zu verschärfen.
Es liegt nicht nur Angst in der Luft, sondern auch viel Wut. Neben den Sorgen im Zusammenhang mit der Einwanderung kommt die weit verbreitete Unzufriedenheit vieler südafrikanischer Bürger zum Vorschein, insbesondere junger Menschen, die Schwierigkeiten haben, eine Anstellung zu finden, und deren wirtschaftliche Perspektiven begrenzt sind. Hinzu kommt die Kritik an den Institutionen wegen Korruption und der fehlenden Qualität öffentlicher Dienstleistungen, wie Strom- und Wasserversorgung, Wohnungsbau, Gesundheits- und Bildungswesen.
Zahlreichen Untersuchungen zufolge haben diese wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen dazu beigetragen, die Zustimmung zu einwanderungsfeindlichen Bewegungen zu schüren. Einige Beobachter sind zudem der Ansicht, dass das Thema Migration im Wahlkampf für die am 4. November anstehenden Kommunalwahlen eine wichtige Rolle spielen wird. Zu den Parteien, die besonders kritische Positionen gegenüber der Einwanderung eingenommen haben, gehört die uMkhonto we Sizwe (MK-Partei), die vom ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma gegründet wurde.
Die Frage der Migranten ohne Papiere bleibt komplex. Organisationen der Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverbände argumentieren, dass ein Teil von ihnen erfolglos versucht habe, die erforderlichen Aufenthaltsgenehmigungen zu erhalten oder zu verlängern, wobei sie auf bürokratische Hürden und lange Verwaltungsverzögerungen stießen. Nach Ansicht dieser Organisationen tragen viele Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung durch ihre Arbeit zur Wirtschaft des Landes bei und können nicht automatisch für die Probleme der Kriminalität oder Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht werden, die ihnen von einigen Teilen der Öffentlichkeit zugeschrieben werden.
Pater Efrem Tresoldi, mccj
UGANDA
Pater Giuseppe Clerici ausgezeichnet
Am 8. Juni 2026 erhielt Pater Giuseppe Clerici (von allen als Larem – „Freund“ – bekannt) die Auszeichnung „Ordine della Stella D´Italia“ eine prestigeträchtige Ehrung, die ihm vom italienischen Botschafter in Uganda, Seiner Exzellenz Mauro Massoni, verliehen wurde.
Im Rahmen der Feier dankte der Botschafter Pater Clerici für sein langjähriges und selbstloses missionarisches Wirken in Uganda und gedachte dabei auch all jener Missionare, die ihr Leben der Verkündigung des Evangeliums und der Förderung der Menschenwürde gewidmet haben. Bei der Entgegennahme der Urkunde und der Medaille dankte Pater Clerici der italienischen Botschaft für die Unterstützung, die sie im Laufe der Jahre der Arbeit der Comboni-Missionare in Uganda gewährt hat.
An der Feier nahmen auch Pater Anthony Kimbowa Kibira, Provinzial der Comboni-Missionare in Uganda, einige Freunde von Pater Clerici sowie Vertreter der italienischen Botschaft teil.
In diesem Jahr hat Pater Giuseppe Clerici das 90. Lebensjahr erreicht und ist weiterhin ein Zeugnis des Glaubens, der Hingabe und des missionarischen Dienstes. Wir sprechen ihm unsere herzlichsten Glückwünsche aus, verbunden mit aufrichtiger Dankbarkeit für all das Gute, das er im Laufe seiner langjährigen missionarischen Tätigkeit vollbracht hat, und versichern ihm unsere Gebete, damit auch die kommenden Jahre reich an Segen sein mögen.
Er wurde am 8. Mai 1936 in Cadorago (Como) geboren, legte am 9. September 1962 seine ewigen Gelübde ab und wurde am 30. März 1963 zum Priester geweiht. Nachdem er 1965 nach Uganda ausgesandt worden war, widmete er sein Leben den Bedürftigsten und wirkte jahrzehntelang in verschiedenen Pfarreien und Diözesen, darunter insbesondere in den Pfarreien Anaka und Holy Rosary in der Diözese Gulu.
Im Jahr 2013 feierte er sein 50-jähriges Priesterjubiläum und 2023 sein 60-jähriges. Heute lebt er im Provinzhaus in Kampala und ist nach wie vor ein leuchtendes Beispiel für die Missionsarbeit.
Diesem unermüdlichen Giganten der Mission wünschen wir, dass er seinen Weg „an vorderster Front“ noch lange mit derselben Begeisterung, demselben Glauben und derselben Liebe zu den Menschen fortsetzen möge, für die er sein ganzes Leben eingesetzt hat.
WIR BETEN FÜR UNSERE VERSTORBENEN
DEN VATER
Haile Shakur, vom Scholastiker Yohanes Haile Argaw (ET/Casavatore); Daniel, von Pater Bwalya Jesto Michael (Z/CN)
DIE MUTTER
Louise Adjoto, von Pater Salomon Badatana (TGB)
DIE SCHWESTER
Nadége, von Pater Biro Jexis Berlin (RCA);
DIE SCHWÄGERIN
Maria Irene, von Bruder Alfredo do Rosário Almeida Durão (P)
DIE COMBONI-SCHWESTERN
Sr. Freri Rosa Grazia (I); Sr. Cattaneo Fiorentina M. (I)
DIE COMBONI-LAIENMISSIONARIN
Maria Rifino (I)
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Übersetzung: Pater Alois Eder