VATIKAN
António Manuel Bogaio Constantino wurde am 9. November 1969 in Beira geboren. Als Postulant der Comboni-Missionare besuchte er das Seminário Filosófico de Santo Agostinho in Matola. 1995 begann er das Noviziat in Namugongo (Uganda), das er am 10. Mai 1997 mit den ersten zeitlichen Gelübden beendete.
Er studierte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom
Theologie und schloss das Studium mit dem Bakkalaureat ab. Am 7. Oktober 2000 legte er seine ewigen Gelübde ab. Am 13. Juni 2001 wurde er in Beira zum Priester geweiht. Anschließend studierte er in Madrid Journalismus und erwarb ein Lizentiat in Kommunikationswissenschaft.
In seiner Heimatprovinz bekleidete er folgende Ämter: Direktor der Zeitschrift Vida Nova und Pfarrer von Monapo (2008-2011); Pfarrer von Chitima und Mucumbura (2012-2016); Erzpriester des Vikariats Songo (2012-2016); Diözesanbeauftragter für Katechese und stellvertretender Direktor des Pastoralsekretariats der Diözese Tete (2012-2016); Provinzial der Comboni-Missionare in Mosambik (2017-2022); Präsident der Konferenz der Ordensgemeinschaften in Mosambik (Cirmo) (2019-2022).
Am 13. Dezember 2022 wurde er zum Titularbischof von Sutunurca und zum Weihbischof der Erzdiözese Beira ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 19. Februar 2023.
Wir nehmen diese Nachricht mit großer Freude auf. Wir fühlen uns unserem Mitbruder verbunden und versichern ihn unserer Gebete für diese neue und verantwortungsvolle Aufgabe.
GENERALLEITUNG
Ewige Profess
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Br. García Hernández Petro Enrique |
Quito/EC |
12.12.2025 |
Weihen
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P. Simon Youmkuei |
Mayom-Bentiu/SS |
07.12.2025 |
Werk des Erlösers
Januar 01. – 15. A 16. – 31. BR
Februar 01. – 15. C 16. – 28. EGSD
Gebetsmeinungen
Januar 2026 - Dass das Wort des Lichts und der Wahrheit den Frauen und Männern unserer Zeit weiterhin Hoffnung schenkt und Menschen findet, die bereit sind, auf den Ruf Gottes und die missionarische Aufgabe zu antworten. Lasst uns beten.
Februar - Dass die Institute des geweihten Lebens in Gemeinschaft und Zusammenarbeit wachsen und die Kraft erkennen, die aus der gemeinsamen Berufung und der Vielfalt der Charismen entsteht. Lasst uns beten.
Liturgischer Kalender der Comboni-Missionare
FEBRUAR
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08. |
Heilige Giuseppina Bakhita, Jungfrau |
Gedenktag |
Bedeutende Jahrestage
FEBRUAR
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04. |
Heiliger Johannes de Brito, Märtyrer |
Portugal |
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06. |
Heilige japanische Märtyrer |
Asien |
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23. |
Kidane Mehret, Miterlöserin |
Eritrea |
AMERIKA / ASIEN
Treffen der Jurisdiktionsoberen von Amerika und Asien /AA)
Vom 28. November bis zum 1. Dezember 2025 fand im Provinzhaus der Comboni-Missionare in Quito (Ecuador) das Treffen der Provinz– und Delegationsoberen von Amerika und Asien (AA) statt. Teilnehmer waren die drei Provinzoberen, deren Amtszeit zu Ende geht, sowie die neuen, die am 1. Januar 2026 ihr Amt antreten. Leider konnte der Provinzial von Mexiko aufgrund von Problemen mit seinen Reisedokumenten nicht anwesend sein.
Das Treffen begann mit einem brüderlichen Austausch zwischen den Teilnehmern: die bisherigen Oberen erzählten von ihren Erfahrungen, die Neugewählten sprachen über ihre Hoffnungen und Gefühle, mit denen sie sich auf diese neue Aufgabe im Dienst der Mission und des Instituts vorbereiten.
Am Nachmittag fand eine Fortbildungsveranstaltung statt, unter der Leitung von Bruder Roberto Duarte, Provinzial der Missionare vom Göttlichen Wort, über die „Perspektiven des Ordenslebens im Lichte des Kongresses über das geweihte Leben”. Dieser Kongress hatte einige Wochen zuvor in Quito stattgefunden. Die Reflexion war aufschlussreich und bot Gelegenheit, über den Dienst zu reflektieren, zu dem wir als Zeugen und Wegbegleiter unserer Mitbrüder in unseren Provinzen und Delegationen berufen sind.
Am 29. November vormittags wurde über den Zusammenschluss von Provinzen/Delegationen debattiert. Pater David Domingues führte in das Thema ein und beschrieb den bisherigen Weg des Instituts und die Zukunftsperspektiven, ausgehend von den Vorgaben der im vergangenen September abgehaltenen Provinzversammlungen.
Während des Austauschs mit Pater David wurden alle Teilnehmer eingeladen, ihre Meinungen und Ansichten zu diesem Thema zu äußern und über die Überlegungen und die bereits geleistete Arbeit in ihren jeweiligen Provinzen/Delegationen zu berichten. In dem offenen, spontanen und ehrlichen Dialog zeigte sich eine klare Bereitschaft, über dieses Thema weiterhin zu reflektieren, bis der Generalrat schriftlich entsprechende Hinweise geben wird.
Am Nachmittag wurde eine Reihe von Informationen über die Mission, die missionarische Bewusstseinsbildung und das COP30-Forum in Brasilien ausgetauscht. Pater Raimundo, Provinzial von Brasilien und Koordinator des kontinentalen Missionssekretariats, informierte die Teilnehmer darüber.
Pater Jorge Benavides, Delegationsoberer von Kolumbien, stellte die Situation der spezifischen Seelsorge – urban, indigen und afro – auf dem Kontinent vor. Außerdem berichtete er von seinen Erfahrungen beim Treffen der afroamerikanischen Pastoral in Luján (Argentinien) an dem auch einige von unseren Mitbrüdern aus AA teilgenommen hatten. Zum Schluss erwähnte er den Vorschlag, ein interprovinzielles Postulat zu errichten, der von einigen Provinzen, die zurzeit nur wenige Postulanten haben, unterstützt wird.
Während der Nachmittagssitzung wurde über die Noviziate von Xochimilco und Manila gesprochen, über den Missionsdienst und die Fortbildungskurse in Rom. Auch die digitale Zeitschrift und die Webseite wurden zur Sprache gebracht, die besonders dank der Mitarbeit von Pater Francisco Carrera in Kolumbien entstehen.
Am Sonntag, 30. November, besuchte die Gruppe die Comboni-Pfarrei María Estrella de la Evangelización und feierte dort die Eucharistie. Anschließend freuten sich alle am Mittagessen, das die Gemeinde zubereitet hatte. Die Gruppe konnte auch das Denkmal „Mitad del Mundo“ in der Nähe von Quito besuchen, das die Äquatorlinie markiert, welche die Erde in die beiden Hemisphären Nord und Süd teilt.
Am Montag, den 1. Dezember, setzten die Teilnehmer den Informationsaustausch über andere wichtige Aspekte fort, um den bisherigen Dienst zu gewährleisten und Kontinuität und Aufmerksamkeit für die missionarische Realität der Kontinente AA mit seinen Herausforderungen und Hoffnungen für die Zukunft sicherzustellen.
Ein herzlicher Dank gebührt Pater Ottorino, Provinzial von Ecuador, und der Gemeinschaft des Provinzhauses für den herzlichen Empfang und den aufmerksamen und brüderlichen Dienst, der einen reibungslosen und fruchtbaren Ablauf des Treffens ermöglichte.
Die Provinziäle und Delegaten von Amerika und Asien, Quito, Ecuador, 1. Dezember 2025
BRASILIEN
Die Missionszönakel schließen sich der Bischofskonferenz an
Die Bischofskonferenz Brasiliens (CNBB) und das Werk der Missionszönakel (OCM) trafen sich am 10. Dezember 2025 in São Paulo, um die Mitgliedschaft des OCM in der CNBB zu besiegeln, wodurch es als kirchliche Einrichtung anerkannt wird.
Die Aufnahme der OCM in die CNBB wurde während des Treffens in der Casa Fatiminha, dem Sitz des Regionalen Missionsrats Süd 1 (COMIRE), unter dem Vorsitz von Bischof Luiz Carlos Dias, Vizepräsident der Region Süd 1 der CNBB, bekannt gegeben.
An dem Treffen nahmen teil Pater Giuseppe Narduolo, Comboni-Missionar, der 1996 die OCM in Brasilien ins Leben gerufen hatte; Pater Raimundo Rocha, Provinzial der Comboni-Missionare; Pater Luis Fernando da Silva, Exekutivsekretär der Regional Sul 1 und Koordinator des Prozesses, sowie Kleber Barcellos, Präsident der OCM.
Das Werk der Missionszönakel (Opera dei Cenacoli Missionari) entstand auf Wunsch von Papst Johannes Paul II., der die Gründung von Cenacoli anregte, um das missionarische Bewusstsein der Getauften zu stärken und daran zu erinnern, dass alle Christen aufgrund ihrer Taufe für die missionarische Tätigkeit mitverantwortlich sind. Die OCM leistet in der Tat einen wertvollen Dienst für die missionarische Belebung.
Die Eingliederung der OCM an die CNBB würdigt den Weg und den missionarischen Dienst dieses Werks, stärkt sein Engagement für die Evangelisierung der Völker und erweitert die Möglichkeiten der missionarischen Zusammenarbeit auf regionaler und nationaler Ebene.
Die CNBB und die Regional Sul 1 begrüßen diesen bedeutenden Schritt zugunsten der Mission und bekräftigen ihren Einsatz für die Förderung und Unterstützung von Initiativen, die die Gemeinschaft und das missionarische Zeugnis der Kirche in Brasilien stärken.
ÄGYPTEN/SUDAN
Hundertjahrfeier der Herz-Jesu-Pfarrei in Sakakini–Kairo
Am 7. Dezember 2025 feierte die Herz-Jesu-Pfarrei von Sakakini (Kairo) ihr hundertjähriges Bestehen. Der Tag wurde in Demut und tiefer Dankbarkeit begangen. Seine Exzellenz Claudio Lurati, lateinischer Bischof von Ägypten, stand der Heiligen Messe vor, Bischof Dominic Eibu von der Diözese Kotido (Uganda) schloss sich der Feier an – beide hatten als Pfarrer diese Gemeinde geleitet. Wir hatten außerdem die Ehre, Pater John Paul Kpatcha von der Gesellschaft der Afrikamissionen (SMA) unter uns zu haben, dessen Teilnahme ein Zeichen missionarischer Geschwisterlichkeit war.
Mit Dankbarkeit gedachten wir all jener, die hier vor uns gebetet, sich geopfert und gedient hatten, insbesondere der Gesellschaft der Afrika-Missionare (SMA), die von Anfang an die Gemeinde betreut haben; der Comboni-Missionare, die später die Pfarrei übernommen und erweitert und großzügig sudanesische Flüchtlinge aufgenommen haben. Mit Liebe haben wir an Pater Cosmo Vittorio Spadavecchia und an alle jene gedacht, die ihre besten Jahre der Verkündigung des Evangeliums in dieser Pfarrei gewidmet haben.
Aus unserer Gemeinde sind Priesterberufe hervorgegangen, Früchte beharrlichen Glaubens. Unsere Pfarrei ist zur Heimat und zum Zufluchtsort geworden, vor allem für Flüchtlinge aus dem Sudan. Wie die Heilige Familie in Ägypten Aufnahme gefunden hatte, so nehmen auch wir weiterhin Menschen in Not auf.
Heute preisen wir Gott, der uns in Freud und Leid begleitet hat. Wir beten, dass das nächste Jahrhundert dem Heiligen Herzen treu bleibt: missionarisch, gastfreundlich und voller Hoffnung.
Pater Teckie Hagos Woldeghebriel, mccj
Wiedereröffnung der Pfarrei Masalma – Omdurman
Am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, konnten wir unsere Pfarrei Masalma in Omdurman, die der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, wiedereröffnen. Es war ein einfaches Ereignis, aber voller Geschichte und Hoffnung. Nach einem schrecklichen Krieg beginnt die Kirche im Sudan erneut von hier aus.
Unsere Präsenz in dieser Pfarrei wurde am 17. Mai 2023 ausgesetzt. Aufgrund des blutigen Konflikts zwischen zwei Militärgruppen, deren Anführer auch Mitglieder des wichtigsten Exekutivorgans des Landes, des Souveränen Rates, waren, wurden wir gezwungen, den Ort zu verlassen. Die sudanesischen Streitkräfte werden vom General Abdel Fattah Abdelrahman Burhan angeführt, die Rapid Support Forces (RSF) von Mohamed Hamdan Dagalo.
Das Gleiche war bereits nach der Mahdi-Revolution (1881-1899) geschehen, die von Muhammad Ahmad, dem selbsternannten Mahdi (dem „Messias“), angeführt wurde, um das Land von der ägyptisch-britischen Kontrolle zu befreien. Der Aufstand hatte alle Strukturen von Daniel Comboni zerstört.
Auch damals wie heute begann die Wiedergeburt genau in dieser Pfarrei, die zu Recht als Mutterpfarrei des Sudans angesehen werden kann.
Es war im Jahr 1899. Der Pfarrer war ein Südtiroler Missionar namens Josef Ohrwalder. Heute läutet ein Sudanese, Pater Yousif William Idris El Tom, dieselbe Kirchenglocke – eine Glocke, die die lebendige Erinnerung an Comboni in sich trägt. An seiner Seite steht Pater Lorenzo Baccin, der einen Neuanfang wagt. Die Namen ändern sich, die Zeiten ändern sich, aber der Glaube schenkt weiterhin Leben.
Die Geschichte scheint sich zu wiederholen, aber der Geist bleibt jung. Nur der Krieg ist alt. Wir blicken wieder einmal nach vorne. Immer nach vorne.
Pater Diego Dalle Carbonare, mccj
MEXIKO
Vier Comboni-Missionare feiern ihr 25-jähriges Priesterjubiläum
2025 feierten vier mexikanische Comboni-Missionare ihr 25-jähriges Priesterjubiläum. Sie wurden alle im Jubiläumsjahr 2000 geweiht und feierten ihr wichtiges silbernes Jubiläum in diesem neuen Jubiläumsjahr, das als „Jahr der Hoffnung” bezeichnet wird. Am 6. Dezember, während der Jubiläumsfeier von Pater Aldo Sierra, erneuerten sie alle ihre Versprechen und ihr Engagement als Comboni-Priester und -Missionare. Herzliche Glückwünsche an die vier!
Pater Armando Máximo Aquino, gebürtig aus San Juan Atenco, Bundesstaat Puebla, wurde am 2. September 2000 geweiht. Er war im Tschad und in Mexiko tätig. Heute arbeitet er in der Pfarrei San José de Comalapa (Veracruz).
Pater Víctor Alejandro Mejía ist der erste Comboni-Missionar aus La Paz in Baja California Sur, der ersten Mission der Comboni-Missionare in Mexiko. Er wurde am 19. August 2000 geweiht und hat viele Jahre in Taiwan und China gearbeitet. Jetzt gehört er zur Noviziatsgemeinschaft von Xochimilco und arbeitet in der missionarischen Bewusstseinsbildung.
Pater Lauro Betancourt, gebürtig aus El Saucito, Bundesstaat Zacatecas, wurde am 2. Dezember 2000 zum Priester geweiht. Nach seinem Missionseinsatz in Mexiko wurde er nach Kenia entsandt, wo er 13 Jahre lang gearbeitet hat. Heute ist er im Seminar von Sahuayo tätig und unterstützt dort die wichtige Aufgabe der Ausbildung junger Seminaristen.
Pater José Aldo Sierra, gebürtig aus Torreón, Bundesstaat Coahuila, wurde am 25. November 2000 zum Priester geweiht. Nach vier Jahren in Mexiko und fünf Jahren in Österreich wurde er nach Sambia entsandt, wo er acht Jahre lang tätig war. Derzeit ist er Scholastikatsleiter in Pietermaritzburg (Südafrika).
Comboni-Missionare
WIR BETEN FÜR UNSERE VERSTORBENEN
DIE MUTTER: Gladys, von Pater Córdova Alcázar José Miguel (ES); Mariangela, von Pater Corrado Tosi (DRK);
DEN VATER: Gervais Paluk Kalwana, von Pater Kakule Muvawa Emery-Justin (CO); Kebede Eshete, von Pater Fasil Kebede Eshete (RSA)
DEN BRUDER: Loris, Sohn von Ismaele Matterazzo (IT); Julio Antonio, von Juan Manuel Rodríguez Martín (ES); Yousri, von Mina Anwar Habeeb.
DIE SCHWESTER: Maria, von Pater Cornelio (†) und Piergiorgio Prandina (†);
Akberet, von Pater Mussie Abraham Keflezghi (ER);
DIE COMBONI-SCHWESTERN: Sr. Salvatore Maria Sistina; Sr. Vallarta Marrón Conceptión; Sr. Rothschild André Teresa; Sr. Alessandra Fumagalli.
DIE COMBONI-SÄKULAR-MISSIONARIN: Mercedes Navarro (CLM)
Übersetzung: Pater Alois Eder