GENERALLEITUNG
Ewige Gelübde
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Br. Valverde Paredes José Jean |
Nampula/MO |
09.05.2026 |
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Sc. N’gbolo-Mecko Christ Jordy Larry |
Bangui/RCA |
09.05.2026 |
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Br. Kambale Mathwatere Ghislain |
Beni/Busili//CN |
14.05.2026 |
Priesterweihen
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Muliza Vincent James |
Blantyre/MZ |
09.05.2026 |
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Celso Samuel Pedro |
Nampula/MO |
09.05.2026 |
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Gil Fernando |
Nampula/MO |
09.05.2026 |
Werk des Erlösers
Juni 01 – 07 ER 08 – 15 LP 16 – 30 P
Juli 01 – 15 KE 16 – 31 M
Gebetsmeinungen
Juni - Dass der Herr uns hilft, angesichts der zunehmenden sozialen und politischen Polarisierung der Konflikte und Kriege in unserer Welt, Brückenbauer und nicht Mauerbauer zu sein, damit die Liebe über die Barrieren siegt, die uns zu trennen suchen. Lasst uns beten.
Juli - Dass der Herr die Ketten der Sklaverei sprengt und wir auf die Fürsprache des heiligen Daniel Comboni und der heiligen Giuseppina Bakhita mutig und beharrlich gegen den Menschenhandel kämpfen. Lasst uns beten.
Liturgischer Comboni-Kalender
JUNI
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12 |
Heiligstes Herz Jesu, |
Hochfest |
JULI
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28 |
Seliger Giuseppe Ambrosoli |
Gedenktag |
Wichtige Gedenktage
JUNI
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1 |
Gründungstag des Instituts |
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3 |
Heiliger Karl Lwanga und Gefährten, |
Uganda |
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5 |
Heiliger Bonifatius, Bischof und Märtyrer |
Gedenktag DSP |
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13 |
Unbeflecktes Herz Mariä |
Gedenktag |
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23 |
Samstag vor Pfingsten |
Gedenktag |
Veröffentlichungen
METIN SEDOTE ALEX CANISIUS, Cessez d’étouffer l’Afrique, Éditions Afriquespoir, März 2026, Kinshasa.
Der Autor ist Comboni-Missionar aus Benin. Er ist Mitarbeiter im Afriquespoir-Zentrum in Kinshasa. Der Titel des Buches stammt aus der Ansprache von Papst Franziskus, die er am 31. Januar 2023 in Kinshasa hielt: „Dieses Land und dieser Kontinent verdienen Respekt und Gehör, sie verdienen Raum und Aufmerksamkeit: Hände weg von der Demokratischen Republik Kongo, Hände weg von Afrika! Hört auf, Afrika zu ersticken: Es ist keine Mine, die ausgebeutet werden, und kein Boden, der geplündert werden darf. Afrika soll sein Schicksal selbst in die Hand nehmen!“ Diese Worte fanden weltweit großen Widerhall. Sie wurden aufmerksam aufgenommen, lösten zahlreiche Debatten aus und wurden als eindringlicher Appell an die externen politischen Mächte zu mehr Respekt und besserer Zusammenarbeit für Entwicklung und Frieden auf dem Kontinent wahrgenommen; als Aufforderung, den Platz des afrikanischen Kontinents auf der Weltbühne neu zu bewerten. Doch drei Jahre später scheinen diese Worte auf eine historische Rede zu schrumpfen, deren Wirkung lediglich emotionaler Natur war.
Kardinal Fridolin Ambongo Besungu, Erzbischof von Kinshasa, mit seinem Vorwort, und Pater Elias Simdjalim mit seinem Nachwort, wollen auf die Botschaft von Papst Franziskus, die mittlerweile als kostbares Erbe gilt, wieder aufmerksam machen. Als Afrikaner und Missionspriester weist der Autor auf die Realität Afrikas hin, das nach Gerechtigkeit, Frieden und ganzheitlicher Entwicklung dürstet, um dann eine analytische Lesart dieser Botschaft vorzuschlagen. „Weit davon entfernt, sich auf einen bloßen Gedenkkommentar zu beschränken, bietet dieses Buch eine kritische, theologische und gesellschaftspolitische Neubetrachtung dieses Erbes, verflochten mit der langen Geschichte Afrikas und seiner brennenden Aktualität“, erklärt der Kardinal, für den „eine der großen Stärken dieses Buches in seiner expliziten Verankerung in den Grundprinzipien der Soziallehre der Kirche liegt“.
Tatsächlich findet der Autor in einer Art methodologischer Dreiecksbeziehung zwischen der oben genannten Botschaft, der Soziallehre der Kirche und der missionarischen Perspektive des heiligen Daniel Comboni, zusammengefasst im Ausdruck „Afrika mit Afrika retten“, Elemente für eine Antwort auf den Aufruf des Papstes und schlägt solche vor. Afrika nicht länger zu ersticken bedeutet, Afrika mit Afrika zu retten, indem man sich solidarisch mit ihm zeigt und die Würde des Menschen, die universelle Bestimmung der Güter und das Subsidiaritätsprinzip achtet.
Darüber hinaus schließt der Autor sein Werk mit dem Wunsch nach einem erneuerten Engagement der Kirche in Afrika, und zwar vor dem Hintergrund, dass Afrika „eine riesige spirituelle Lunge für eine Menschheit inmitten einer Krise des Glaubens und der Hoffnung“ wahrgenommen wird, wie Papst Benedikt XVI. es ausdrückte. Angesichts der Tatsache, dass laut Kardinal Pietro Parolin „die Welt Afrika braucht“, kommt der Autor zu dem Schluss, dass die Kirche ihren Einsatz in Afrika erneuern muss. Wenn die Kirche, abgesehen von den Fehlern der Vergangenheit, den afrikanischen Völkern stets nahe und in deren Leben präsent gewesen ist, muss sie heute dank ihrer Erfahrung in Menschlichkeit weiterhin zu der Erneuerung beitragen, nach der der Kontinent verlangt, und zwar im soziopolitischen, vor allem aber im soziokulturellen Bereich.
BRASILIEN
Santa Rita – Gelübdeerneuerung
Am 19. April 2026 haben in der Pfarrei Santa Rita im Bundesstaat Paraíba Bruder Jonatan Josué Chajón Gordillo und Bruder Riquito Selemane Muaualo Rodrigues ihre zeitlichen Gelübde erneuert, am Ende einer dreitägigen missionarischen und berufungsorientierten Bewusstseinsbildung in den Gemeinden der Sant’Antonio Pfarrei, mit der Unterstützung von Pater Musonda Cosmas und Pater Dofonnou Dodji Eméric Lionel.
Die ersten beiden Treffen fanden im ländlichen Bereich der Pfarrei mit Jugendlichen und Erwachsenen statt. Zwei Tage lang wurden das Leben des heiligen Daniel Comboni, unser missionarischer und religiöser Einsatz, die Bedeutung der drei Ordensgelübde sowie die Zeugnisse von Riquito und Jonatan vorgestellt. Der dritte Tag war den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem städtischen Gebiet gewidmet, mit dem Zeugnis von Pater Dofonnou. Die beiden Mitbrüder erneuerten ihre Gelübde in der Pfarrkirche während der Eucharistiefeier, der Pater Cosmas Musonda, Provinzrat und Beauftragter für die Entgegennahme der Gelübde, vorstand.
Bruder Riquito Selemane Rodrigues, mccj
Boa Viagem – Ewige Gelübde
Am 2. Mai 2026 legte Bruder Alfredo Monteiro de Sousa im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Gemeinschaft San Giuseppe im Stadtteil Águas Belas, Gemeinde Boa Viagem, seine ewigen Gelübde ab. Die Anwesenheit von Familienangehörigen, Freunden und Mitbrüdern aus anderen Gemeinschaften verlieh der ersten ewigen Profess, die in Águas Belas gefeiert wurde, noch mehr Bedeutung. Das Ereignis wurde durch ein dreitägiges Berufungstriduum und durch Familienbesuche vorbereitet.
Alfredo, der für dieses wichtige Ereignis nach Brasilien zurückgekehrt war, wird bald wieder nach Marsabit im Norden Kenias gehen.
Als Sohn von Bauern und mit sechs Geschwistern aufgewachsen, lernte Alfredo schon früh den Wert der Arbeit auf den Feldern und des einfachen Lebens kennen. Er legte mehr als vier Kilometer zurück, um an der Messe mit der Gemeinde St. Joseph teilzunehmen. Bald wurde er Katechet und Leiter von Wortgottesfeiern. Nach einem Exerzitienkurs zur Berufungsfindung beschloss er, Comboni-Missionar zu werden. Er begann seine Ausbildung 2008 im Propädeutikum von São Luís do Maranhão. Anschließend wechselte er ins Postulat von Fortaleza, wo er Sozialarbeit und Soziologie studierte. Nach zwei Jahren Noviziat in Xochimilco (Mexiko) und den ersten Gelübden am 12. Mai 2018 kam er zur weiteren Missionsvorbereitung an das Internationale Zentrum für Brüder in Nairobi (Kenia).
Auf die Frage einer Gruppe junger Menschen, wie er seinen Berufungsweg zusammenfassen würde, antwortete Alfredo lakonisch: „Es war – und ist weiterhin – ein Weg, der von Treue, Loyalität und Radikalität in der Nachfolge Jesu Christi und des Charismas des heiligen Daniel Comboni geprägt ist.“
Pater Raimundo Rocha, mccj
São Paulo – Elf Scholastiker erneuern ihre Gelübde
Am 2. Mai 2026 erneuerten elf junge Scholastiker in São Paulo ihre Gelübde während einer Eucharistiefeier in der „Heilig Geist“ Pfarrei. Der Feier stand Pater Francisco de Assis Coqueiro, Provinzrat, vor. In seiner Predigt stellte er die Gelübde als „tiefgreifende Antwort auf den Ruf Gottes“ dar und erläuterte anschließend die Bedeutung jedes der drei Gelübde.
Die Scholastiker hatten sich auf die Erneuerung der Gelübde vorbereitet, indem sie an einem Besinnungstriduum teilnahmen zum Thema „Berufen, geweiht und gesandt“. Während der Messe wurden sie ermutigt, den Gelübden treu zu bleiben, ihren Oberen gehorsam zu sein und ihre Weihe mit Freude und Begeisterung in der Mission für das Reich Gottes zu leben.
Die Eucharistiefeier wurde von sieben Priestern konzelebriert, darunter ein Diözesanpriester, ein Servit und fünf Comboni-Missionare. Nach der Messe gab es ein gemeinsames Mittagessen, das von Mitgliedern aus gleich drei Pfarreien zubereitet wurde: Divino Spirito Santo, Santa Maddalena und San Sebastiano.
Es war ein wunderschöner Moment des Austauschs über den Glauben und den missionarischen Geist, über Liebe und Vertrauen, in dem man die Verwirklichung von Combonis Traum spürte: „Ich sterbe, aber mein Werk wird nicht sterben“
Sch. Maximiano Alumakiyo Maganga, mccj
ÄGYPTEN/SUDAN
Gebärdensprachplattform in Port Sudan
Am Samstag, dem 9. Mai, begann am Comboni College of Science and Technology (CCST) in Port Sudan eine Webplattform zum Erlernen der Gebärdensprache im sudanesischen Dialekt für gehörlose Menschen. An der Vorstellung der Plattform nahmen Pater Jorge Naranjo, Rektor des CCST und Vorsitzender des Verwaltungsrats, Mohamed Jib Allah Ali Jib Allah, Präsident der Nationalen Vereinigung Gehörloser im Sudan, sowie Amna Abd Al-Qadir, Sekretärin des Rates für Menschen mit Behinderungen des Bundesstaates Red Sea, teil.
Die Plattform bietet Kurse an, die in zwei Stufen gegliedert sind und mit einer Abschlussprüfung enden. Außerdem erleichtert sie den Zugang zu akkreditierten Übersetzern und fördert so die Beschäftigung, die soziale Inklusion und eine größere Verfügbarkeit qualifizierter Übersetzungsdienste.
Das Projekt hat nationale Reichweite und wurde von den anwesenden Institutionen und Organisationen, darunter internationale Einrichtungen und im Bereich Behinderung tätige Organisationen, positiv aufgenommen.
An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter von UNICEF, der Bundesregulierungsbehörde für Telekommunikation, der Direktion für Sonderpädagogik des Ministeriums für Allgemeinbildung des Bundesstaates Red Sea, verschiedener Behindertenorganisationen, der Comboni-Schulen, der katholischen und der episkopalen Kirche sowie Gruppen der Italienischen Vereinigung für Solidarität unter den Völkern (Aispo) und des Ccst, die an dem Projekt beteiligt sind. Der blinde Sänger Ameen Omer Hamid beendete die Feier mit einem eigens für diesen Anlass komponierten Lied.
Die Initiative wurde von der Italienischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit finanziert und von Aispo, dem CCST und der Sudanesischen Nationalen Vereinigung der Gehörlosen durchgeführt, die dazu beitragen wird, die Nutzung des Programms im ganzen Land zu verbreiten.
Pater Dr. Jorge C. Naranjo Alcaide, mccj
DEUTSCHSPRACHIGE PROVINZ
Der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg ist am Sonntag, den 17. Mai 2026, zu Ende gegangen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, rief die Christinnen und Christen dazu auf, im Vertrauen auf Gott in die Welt hinauszugehen, um zu handeln und um Brandherde zu löschen. Eine Kirche, die dies tue, werde vielleicht müde, vielleicht auch angegriffen und missverstanden – „aber sie wird leuchten“. Konkret nannte er den Sudan, wo derzeit die größte humanitäre Katastrophe der gegenwärtigen Zeit zu erleben sei. 33 Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen, rund zwölf Millionen auf der Flucht. „Zahlen, die uns nicht kaltlassen dürfen. Zahlen, die ein Gesicht haben. Ein Kind. Eine Mutter. Ein alter Mann.“
Wilmer bezeichnete in seiner Predigt, die mehrfach von Applaus begleitet wurde, Papst Leo XIV. als einen unerschrockenen Anwalt des Friedens. „Auch dann, wenn die Mächtigen dieser Welt versuchen, ihn lächerlich zu machen.“ Christsein aber heiße, sich nicht einschüchtern, sondern Gottes Friedensliebe aufleuchten zu lassen. Feuer des Krieges sollten sich in Friedenslichter wandeln. „Die Welt brennt. Ja. Aber sie ist nicht verloren. Denn Gott schenkt uns die Kraft, Geduld und Ausdauer. Also: Wartet nicht. Zögert nicht. Schaut hin. Packt an. Geht los,“, sagte der Bischof und zitierte zum Abschluss noch einmal das Katholikentags-Motto aus dem Markus-Evangelium „Hab Mut, steh auf!“
Wir Comboni-Missionare haben am Stand auf der Kirchenmeile zusammen mit den Comboni-Laien-Missionaren zum Gespräch über missionarische Themen unserer weltweiten Kirche eingeladen. Diese Gelegenheit zum Wiedersehen und Sich Vernetzen wurde von zahlreichen Freunden und Freundinnen der Comboni-Familie sowie von vielen neugierigen Passanten genutzt.
Zum Motto „Hab Mut, steh auf!“ hatten die Comboni-Laien in ihrem globalen Netzwerk diverse Statements gesammelt und die Passanten am Comboni-Stand eingeladen, ihre Mut-Machenden-Erfahrungen ebenfalls zu teilen. Ein „Steh-Auf-Mensch-lein“ wurde gebastelt, das symbolisch dafür steht, dass wir eine innere Kraft haben, die uns Mut macht und Aufstehen lässt. Zudem wurde ein „Mutmach-Büchlein“ für Familien zusammengestellt und an Interessierte verschenkt.
Die Comboni-Laien-Missionare haben ebenso ein Abendgebet zusammen mit der Evangelischen Christus-Gemeinschaft in der Erlöser-Kirche gestaltet, das die geistliche Dimension unseres Wirkens betonte.
Pater Gregor Schmidt, der Comboni-Provinzobere im Südsudan, war zum Gesprächsforum mit dem bayrischen Innenminister, Joachim Hermann, zum Thema „Asyl und Flüchtlingspolitik“ eingeladen und hat die Situation von Flüchtlingen im Südsudan anschaulich zu Wort gebracht.
Günther Hofmann, mccj
SPANIEN
Treffen mit den Familienangehörigen der Comboni-Missionare und den „Freunden der Mission“
Wie es Tradition ist, hat die Gemeinschaft in Madrid auch in diesem Jahr zwei mit Spannung erwartete jährliche Treffen organisiert: am 17. Mai mit etwa vierzig Angehörigen der Mitbrüder aus Zentralspanien, die im „Sala Farè“ empfangen wurden, und am 29. Mai mit über sechzig „Freunden der Mission“ im größeren „Ausstellungssaal“ der Zeitschrift Mundo Negro.
Beide Treffen wurden von dem aus Madrid stammenden Comboni-Missionar Pater Rafael Armada moderiert, der kürzlich aus Südafrika zurückgekehrt war, nachdem er dort zwanzig Jahre lang als Missionar gewirkt hatte. Sowohl der ersten als auch der zweiten Gruppe erzählte Pater Rafael auf fesselnde Weise von seinen Erfahrungen in dem afrikanischen Land.
Zu Beginn der beiden Veranstaltungen zeigte er einen Clip mit dem Lied „Nkosi Sikelel’ iAfrika“ („Gott segne Afrika“), der südafrikanischen Nationalhymne aus der Zeit nach der Apartheid. Er erklärte: „Diese Hymne ist ein echtes Gebet und wird immer verwendet, um jede wichtige Veranstaltung im Land von Nelson Mandela zu eröffnen.“
Pater Rafael ließ einige der prägendsten Erlebnisse Revue passieren, die seine Jahre in Südafrika geprägt haben, insbesondere in Acornhoek und Waterval, wo er 2001, kurz nach seiner Priesterweihe, ankam. „Es waren Jahre intensiver Seelsorgearbeit in einem Umfeld, das von der Ausbreitung von HIV/Aids geprägt war. Ich war sofort damit beschäftigt, Selbsthilfegruppen in den Kliniken zu begleiten, vor allem Frauengruppen, infizierte Menschen zu besuchen und Sensibilisierungsworkshops zum Thema HIV-Infektion zu organisieren“, erinnerte er sich.
Nach seiner Rückkehr nach Spanien im Jahr 2010 blieb er dort sechs Jahre lang, hauptsächlich um Journalismus zu studieren, bevor er nach Südafrika zurückkehrte, wo er dem Diözesanseelsorgezentrum von Lydenburg zugeteilt wurde, im Team mit anderen Seelsorgern und Verantwortlichen verschiedener Vereine der Diözese Witbank.
Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner missionarischen Erfahrung war die missionarische Bewusstseinsbildung in Silverton, wo er die Comboni-Zeitschrift „Worldwide“ verbreitete, deren Herausgeber er über fünf Jahre lang war. Er erinnerte sich: „An den Wochenenden war ich zusammen mit zwei Laien unterwegs, um in der Gegend von Pretoria und Johannesburg missionarische Bewusstseinsbildung zu betreiben.“
Seit dem 1. Mai 2026 ist Pater Rafael Armada Mitglied der Provinz Spanien. Er wurde in Madrid in einer kinderreichen Familie mit zehn Kindern – fünf Jungen und fünf Mädchen – geboren und trat 1992 in das Comboni-Postulat in Granada ein. Er absolvierte sein Noviziat in Santarém, Portugal, und wurde nach Ablegung der ersten Gelübde im Jahr 1996 an das internationale Scholastikat in Nairobi (Kenia) entsandt.
Pater Gbama Nsusu Boniface, mcci
Buchmessen
Im Laufe des Jahres 2026 werden die Bücher und Publikationen des Verlags Mundo Negro auf neun Buchmessen in ganz Spanien angeboten werden. Die erste fand in Granada statt.
Unter dem Motto „Ein Engagement für Afrika und die Mission“ sind die Comboni-Missionare auf den Plätzen und Straßen verschiedener Städte präsent, in denen diese kulturellen Veranstaltungen stattfinden, die für uns auch eine Gelegenheit für qualifizierte missionarische Bewusstseinsbildung darstellen. Unsere Publikationen erreichen ein vielfältiges Publikum, das über die praktizierenden Christen hinausgeht, und dies ist Teil unseres missionarischen Charismas.
Bisher waren wir neben Granada auch in Valencia, Salamanca und León. Demnächst werden wir auf der Plaza Mayor in Valladolid und auf der großen Buchmesse in Madrid vertreten sein, die zweifellos die bedeutendste hinsichtlich Dauer, Besucherzahlen und Umsatz ist.
Gegen Ende des Sommers wird der Verlag Mundo Negro an den Buchmessen in Palencia, El Casar (Guadalajara) und Murcia teilnehmen. So wichtig der Verkauf von Büchern ist, um Afrika bekannt zu machen und unser Engagement in der Mission zu zeigen, so wichtig ist es auch, die Abonnenten der Zeitschriften Mundo Negro und Aguiluchos zu begrüßen, ebenso wie die vielen Freunde, Familienangehörigen und Bekannten, die unsere Stände besuchen.
ITALIEN
„Brüdertagung 2026“ – „Zusammenkommen, um gemeinsam weiterzugehen“
Die Tagung der Comboni-Brüder der italienischen Provinz fand vom 28. April bis zum 1. Mai 2026 im Generalat statt und befasste sich mit dem Thema „Weitergehen“, wobei die Aufforderung aufgegriffen wurde, die der verstorbene Papst Franziskus 2022 an die Mitbrüder des Kapitels gerichtet hatte und die auch im Mittelpunkt eines kürzlich erschienenen Briefes des Generalrats über die Mission an das gesamte Institut stand.
An der Tagung nahmen über zwanzig Brüder der italienischen Provinz, der Kurie sowie anderer europäischer Provinzen teil, die sich bereits im Generalat aufhielten, um am Treffen der Verantwortlichen für die combonianischen Medien in Europa teilzunehmen.
Das Programm der Tagung bot einen Wechsel zwischen Momenten des Zuhörens, der Meditation, der Beschäftigung mit den uns herausfordernden Realitäten und der Geschwisterlichkeit.
Alle Teilnehmer trafen am Abend des 28. April ein. Der 29. April war drei missionarischen Zeugnissen gewidmet: Bruder Alberto Degan stellte seine Erfahrungen mit den Afro-Ecuadorianern in Guayaquil vor; Bruder Simone Bauce berichtete von seinen Erfahrungen mit zwei indigenen Völkern im brasilianischen Amazonasgebiet; Bruder Pablo Ostos erzählte seine Berufungsgeschichte und ging dabei besonders auf seine Erfahrungen in Mosambik ein.
Am Nachmittag fand ein Treffen mit dem „Cammino di Agar“ statt, einem Verein, der Teil der Diözesankoordination von Rom ist und sich im Kampf gegen den Menschenhandel sowie in der Unterstützung von Frauen und Kindern in prekären Situationen einsetzt. Er lässt sich dabei von der biblischen Figur der Hagar inspirieren, der ägyptischen Sklavin Saras, die Abrahams Frau wurde, aber mit ihrem Sohn Ismael vertrieben wurde, um das Erbe für den Sohn zu sichern, den Abraham mit Sara hatte. Hagar, verzweifelt in der Wüste, wird von einem Engel gerettet, der ihr verspricht, dass ihr Sohn Ismael Vater einer großen Nation werden wird. Als Symbol für Leid und Ausgrenzung ist Hagar dennoch eine Frau, die von Gott gesucht und geliebt wird und von ihm Schutz und Würde erhält.
An dem bedeutenden Angebot des Vereins wirken auch drei Brüder der Kurie mit. Es wurden zwei sehr bewegende Zeugnisse von Transgender-Personen gehört, und die Ausstellung „Stimmen vom Rand – Geschichten und Bilder von Transgender-Frauen in Rom“ besucht, die in einem Saal eingerichtet war. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Pizzaessen.
Der Vormittag des 30. War der biblischen Vertiefung gewidmet. Bruder Giandomenico Placentino, Mönch und Verantwortlicher der Gemeinschaft von Bose in Ostuni (Brindisi), leitete eine Reflexion zum Thema „Andere Wege gehen“ ein, ausgehend von vier Texten aus der Apostelgeschichte:
Es folgte eine Zeit der Stille und der persönlichen Vertiefung. Vor dem Abschluss bot sich die Gelegenheit, Bruder Giandomenico einige Fragen zu stellen und Gedanken mit ihm auszutauschen.
Der Nachmittag war dem Besuch zweier Einrichtungen gewidmet, die seit Jahren in Rom bestehen. Die erste war die Comboni-Vereinigung für Migranten und Flüchtlinge (ACSE), ein Werk, das von Pater Renato Bresciani (1914–1985), einem Comboni-Missionar, ins Leben gerufen wurde und bis heute dem Institut anvertraut ist. In Kürze wird der Verein zur „Opera Comboniana di Promozione Umana“ (OCPU) werden und eine wichtige Rolle auf dem europäischen Kontinent einnehmen.
Das zweite Projekt war „Spin Time“, das heute in jeder Hinsicht ein Vorbild für Selbsthilfe und ein Beispiel für Stadterneuerung ist – ein multifunktionaler Raum, dessen Verwaltung von den verschiedenen Akteuren seines Ökosystems gemeinsam getragen wird und dessen Türen der Stadt de facto stets offenstehen. Es ist ein Wegweiser in der Debatte um das Recht auf Wohnen und ein Bezugspunkt für das Stadtviertel Esquilino. Entstanden im Oktober 2013 durch die Besetzung eines 10-stöckigen Gebäudes (21.000 m²) im Stadtteil Esquilino in Rom durch die Bewegung für das Recht auf Wohnen „Action“, stellt Spin Time ein soziales und kulturelles Angebot an zugänglichen Dienstleistungen dar, einen Ort, der sich immer wieder neu hinterfragt und sich neue Impulse und Ziele setzt.
Der 1. Mai, Festtag des heiligen Josef des Arbeiters, des Schutzpatrons der Brüder, war den Beiträgen von Pater Luigi Codianni und Bruder Alberto Lamana gewidmet, dem Generaloberen bzw. dem Generalrat. Es wurde über verschiedene Themen nachgedacht, die das Institut beschäftigen und herausfordern: den Prozess der Zusammenlegung der Zirkumskriptionen; die Neuinterpretation des Comboni-Charismas in einer nicht-eurozentrischen Perspektive; die wirtschaftliche Nachhaltigkeit; die Comboni-Zeitschriften weltweit und die Zentren für missionarische Bewusstseinsbildung (CAM); die Evangelisierung als Comboni-Familie; die Präsenz der Brüder und der in spezifischen Pastoralbereichen und in der OCPU. Das Treffen endete mit einer Eucharistiefeier, auf die ein gemeinsames Mittagessen folgte.
Während der Tagung herrschte eine „familiäre“ Atmosphäre. Auch wenn sich nicht alle Brüder kannten, fühlte man sich nach den ersten gemeinsamen Momenten wohl, dank der Brüderlichkeit und des Gemeinschaftsgeistes der Teilnehmer.
Es war der Wunsch aller Teilnehmer, diese jährliche Veranstaltung fortzusetzen. Nächstes Jahr wird sie auf europäischer Ebene organisiert werden, ebenfalls um den 1. Mai herum.
Bruder Simone Bauce, mccj
Brescia – In Erinnerung an Bischof Giovanni Migliorati (1942–2016)
Ein sehr intensiver „missionarischer“ Abend war der Abend des 12. Mai in Bassano Bresciano, einem Ort in der Bassa Bresciana, wo die christliche Gemeinde gemeinsam mit der Comboni-Gemeinschaft von Brescia des zehnten Todestages von Bischof Giovanni Migliorati von Hawassa (Äthiopien), gedachte, der aus diesem Ort stammte, wo seine Brüder und Verwandten leben.
Die Eucharistiefeier wurde von Pater Giovanni Baccanelli geleitet, einem Weggefährten von Mons. Giovanni sowohl in den ersten Phasen seiner Ausbildung als auch während der Mission in Äthiopien. In seiner Predigt erinnerte er nicht nur an die gemeinsam verbrachten Jahre, sondern hob – ausgehend von einem Satz von Papst Franziskus in Evangelii Gaudium („Ich bin eine Mission auf dieser Erde“, 273) – genau diesen Aspekt hervor, der im missionarischen Leben des Bischofs verkörpert war: „Die Mission war das Herzstück seiner Persönlichkeit, seiner Spiritualität und seines pastoralen Wirkens.“
Nach der Feier gab es einen geselligen Moment, gefolgt vom Rosenkranzgebet im Innenhof des Oratoriums für den Weltfrieden und für die Comboni-Mission. Anschließend versammelte man sich im neuen Pfarrsaal zu einer Zeugnisrunde zum Gedenken an den Bischof, an der Pater Giuseppe Cavallini teilnahm, Direktor der Zeitschrift Nigrizia und langjähriger Missionar in Äthiopien, wo er mit Mons. Migliorati zusammengearbeitet hatte.
Pater Giuseppe half den Anwesenden, die Realität Äthiopiens in den verschiedenen Phasen seiner jüngeren Geschichte zu verstehen. In diesem Kontext lebte und wirkte Mons. Giovanni, zunächst als Missionspriester und später als Bischof. „Er war ein entschlossener Mann, der sich ganz dem Aufbau, der Zusammenarbeit und dem Wachstum der Ortskirche verschrieben hatte. Als Kenner der Kultur und verschiedener lokaler Sprachen verstand er es, Weisheit und Engagement zu vereinen, um das Evangelium in die Herzen der Menschen zu tragen. Wir könnten sagen – unter Rückgriff auf das neue Missionsparadigma, das die heutige combonianische Reflexion prägt –, dass Monsignore Giovanni wirklich gelebt und sich für eine „dekoloniale Mission“ eingesetzt hat, die darauf abzielt, die vom Kolonialismus geerbten rassischen, kulturellen und wirtschaftlichen Hierarchien abzubauen.“
Mons. Migliorati ist im Alter von 73 Jahren in Brescia als „guter und treuer Diener“ verstorben, und sein intensives Engagement trägt noch immer gute Früchte.
Pater Girolamo Miante, mccj
Padua – „Fest der Freunde“
Die Comboni-Gemeinschaft von Padua feierte am Sonntag, dem 10. Mai 2026, das „Fest der Freunde“, nach einem Jahr Pause aufgrund von Renovierungsarbeiten am Haus, um Platz für das neue Studentenwohnheim zu schaffen. An dem Treffen nahmen etwa fünfzig Freunde, Ehrenamtliche und Mitarbeiter teil, vereint im Geist des Hl. Daniel Comboni.
Nach der Begrüßung stellte Pater Gaetano Montresor die Mitglieder der Gemeinschaft vor, gedachte dabei auch verstorbener oder versetzter Mitbrüder und erzählte von den Einsätzen der Mitbrüder, von missionarischen Initiativen und von Laudato si’ inspirierten Ausbildungswegen.
Pater David Costa Domingues, Generalvikar, sprach über die Comboni-Mission, verwies auf das Charisma von Daniel Comboni und betonte das Engagement für die Ärmsten. Er stellte zudem einige internationale missionarische Erfahrungen vor und gab einen Einblick in die aktuelle Situation des Instituts, wobei er die starke Dynamik der Berufungen in Afrika hervorhob. Der Tag endete mit einer Eucharistiefeier und einem geselligen Beisammensein in einer Atmosphäre der Geschwisterlichkeit, der Freude und des Austauschs.
Florenz – Partnerschaft zwischen der Oase Laudato Si’ von Florenz und dem Borgo Laudato Si’ von Castel Gandolfo
Der 16. Mai 2026 wird als ein besonderes Datum für Florenz und seine kirchliche Gemeinschaft in Erinnerung bleiben. An einem Tag, der von abwechselnd erfrischendem Regen und heiteren Sonnenstrahlen geprägt war, feierte die Oase Laudato Si’ in Florenz die Partnerschaft mit dem Borgo Laudato Si’ in Castel Gandolfo, einem Projekt, das von Papst Franziskus als konkretes Laboratorium für ökologische Umkehr und universelle Geschwisterlichkeit stark gefördert wurde. Die Partnerschaftszeremonie fand in einer Atmosphäre tiefer Freude statt. Nach dem Vorbild des Borgo Laudato Si’ wird auch die Oase Laudato Si’ in Florenz zu einem lebendigen Laboratorium für ökologische Umkehr und Frieden.
Lorenzo Orioli, Präsident der Vereinigung Oase Laudato Si’ Firenze ETS, koordinierte und moderierte den gesamten Tag meisterhaft. Er verstand es, die verschiedenen Beiträge miteinander zu verknüpfen und betonte, dass die Oase gerade deshalb ins Leben gerufen wurde, um die Enzykliken von Papst Franziskus, Laudato si’ und Fratelli tutti, in konkrete Taten umzusetzen.
Die Begrüßungsansprache hielt der Provinzial Italiens Pater Pietro Ciuciulla. Seine Worte trafen den Kern der Sache, als er daran erinnerte, dass für unser Institut die Bewahrung der Schöpfung kein Nebenthema, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Mission ist. Pater Pietro bekräftigte das unermüdliche Engagement der Comboni-Missionare in den Bereichen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und hob hervor, dass der Umweltschutz untrennbar mit der Würde der am stärksten benachteiligten Völker verbunden ist.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die von Paolo Luzzi, einem Franziskaner-Terziar und renommierten Botaniker, geleitete Führung. Die Oase gliedert sich in sieben Bereiche, die zum Nachdenken einladen: der Garten der Völker, der Garten des Heiligen Franziskus und das Beet der Heiligen Hildegard, der Obstgarten, der Olivenhain – der der Oliventherapie gewidmet ist –, der Raum der Schmetterlinge und Bienen, der Garten der Gastfreundschaft und der Malbes vom heiligen Daniel Comboni.
Der feierlichste Moment war, als Kardinal Fabio Baggio, Untersekretär des Dikasteriums für den Dienst der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung, einen Olivenbaum aus den Vatikanischen Gärten pflanzte, ein Symbol für die Verbindung zwischen Florenz und dem Vatikan. Als Antwort darauf schenkte die Oase ein seltenes Exemplar der Iris florentina, der Ur-Iris, aus der die Florentiner Lilie hervorgegangen ist, Symbol einer zerbrechlichen Schönheit, die Schutz und Liebe erfordert.
Die Partnerschaft zwischen der Oase Laudato si’ in Florenz und dem Borgo Laudato si’ in Castel Gandolfo ist heute ein wichtiges Zeichen der Hoffnung. In einer Zeit, die von Umweltkrisen, Kriegen und sozialen Spaltungen geprägt ist, bezeugt diese Initiative, dass es möglich ist, Wege des Friedens, der Nachhaltigkeit und der Geschwisterlichkeit durch die Zusammenarbeit kirchlicher Gemeinschaften und lokaler Einrichtungen zu beschreiten.
Bevor der Vormittag zu Ende ging, richtete sich die Aufmerksamkeit auf die ausführliche Vorstellung des Buches „Racconti di alberi e fede“ (Tau Editrice, 2025) von Paolo Luzzi, einem wertvollen Werk, das durch das Vorwort von Kardinal Baggio selbst bereichert wird.
Luzzi schlägt eine faszinierende Reise vor, die Botanik und Spiritualität miteinander verbindet und dabei hervorhebt, wie Bäume Protagonisten der biblischen Tradition und Symbole des Glaubens waren. Während der Debatte wurde deutlich, dass die ökologische Krise nicht allein durch Technologie gelöst werden kann, sondern eine Bekehrung des Herzens erfordert. Die Bäume, die sich still nach oben strecken, werden zu Lehrern dieser neuen inneren Haltung gegenüber Gott und der Erde.
Der Tag endete mit einem Agape-Mahl, bei dem die Teilnehmer das Essen und die Freude der Begegnung teilten. Unter dem Himmel von Florenz, zwischen der vom Regen benetzten Wiese und der wiedergefundenen Wärme der Sonne, bestätigte die Partnerschaft eine Gewissheit: Die Sorge um das gemeinsame Haus ist eine Mission, die, wenn sie gemeinsam gelebt wird, wirklich Hoffnung für die Zukunft wecken kann.
Rom – ACSE-Versammlung
Am Sonntag, dem 17. Mai, fand im ACSE-Sitz die Mitgliederversammlung statt. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Jahr 2025 im Hinblick auf die Kontinuität und Vielfalt der Dienste positiv verlief, mit einer großen Beteiligung der Mitglieder, des Vorstands, der Verantwortliche der einzelnen Dienste und der zahlreichen Ehrenamtlichen (über achtzig) an den verschiedenen Aktivitäten.
Der Vorstand und die Leiter der Dienste trafen sich regelmäßig, um die Lage zu bewerten und die entsprechenden Entscheidungen zu treffen. Dazu kamen noch die Begegnungen der einzelnen Bereiche sowie zahlreiche informelle und persönliche Treffen, um eine reibungslose und partizipative Durchführung der Aktivitäten zu gewährleisten, was den Migranten sehr zugute gekommen ist.
Die Zahl der Migranten, die die Dienste von Acse (zahnärztliche Versorgung, Italienischkurse, Lebensmittelverteilung usw.) in Anspruch nahmen, belief sich Ende 2025 auf 1.094. Am 15. Mai 2026 waren es 1.315. Die betreuten Migranten stammen aus 71 verschiedenen Ländern.
Die verschiedenen Dienste – Es gibt 13 Italienischkurse, davon sieben Präsenzkurse und sechs Online-Kurse. Es werden 39 Stipendien an Migranten vergeben, die eine Universität besuchen. Im Jahr 2025 fanden 53 Verteilungen von Lebensmitteln und anderem Material statt, mit insgesamt 3.850 Paketen und über 80 Tonnen an Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Während der Versammlung wurden die Comboni-Brüder Antonio Soffiantini und Pablo Ostos Hunoc von der Gemeinschaft „Opera comboniana promozione umana“ (OCUP) vorgestellt.
Die Versammlung bot nicht nur die Möglichkeit, eventuelle neue Mitglieder zu benennen, sondern verlängerte auch einstimmig die Amtszeit des derzeitigen Vorstands bis Ende 2026, mit der Verpflichtung, im Januar 2027 eine außerordentliche Versammlung zur Wahl des neuen Vorstands einzuberufen.
Padua – Im Geiste von „Laudato si’“. Die Grenzen annehmen – Fürsorge für den Menschen und Umweltschutz im Sinne von „One Health“
Der vierte und letzte Abend der Veranstaltungsreihe „Im Geiste von Laudato si’ – Grenzen annehmen“, der dem Thema „Körperpflege und Umweltschutz im Sinne von ‚One Health‘“ gewidmet war, fand am 22. Mai 2026 im Comboni-Saal des Hauses statt.
Der erste Vortrag von Dr. Vitalia Murgia von der Vereinigung „Medici per l’Ambiente“ trug den Titel: „Umweltbewusster Umgang mit Medikamenten und Körperpflegeprodukten“. Es folgte der Vortrag von Professor Fabrizio Bianchi vom Nationalen Forschungsrat (CNR) in Pisa zum Thema: „Auf dem Weg zu einem grünen Gesundheitswesen: geringere Auswirkungen der Behandlungen auf Mensch und Umwelt“.
Die Anthropologinnen Amalia Campagna von der Staatlichen Universität Mailand und Viola Di Tullio von der Freien Internationalen Universität für Sozialwissenschaften (LUISS) „Guido Carli“ und dem Universitätsinstitut für Höhere Studien (IUSS) in Pavia führten anschließend einen Dialog zum Thema: „Umweltschutz und das Umfeld der Pflege. Ein Dialog zwischen medizinischer und Umweltanthropologie“.
Es war eine Veranstaltung zum Nachdenken und zur Wissensvermittlung, um zu verdeutlichen, dass die akzeptierte Grenze kein Entzug ist, sondern eine Ressource auf dem Weg zu einem anderen, authentischen, nachhaltigen und für alle zugänglichen Wohlbefinden. Die Grenze kann den sichersten Weg darstellen, um „diese einzige und komplexe sozio-ökologische Krise“ (LS 139) anzugehen, unter der wir alle leiden, vor allem die Ärmsten und Schwächsten.
Es gilt nämlich, ein Gleichgewicht innerhalb des ökologischen und sozialen Systems zu erreichen, das das Drama einer Gesellschaft “a somma zero“ verhindert, in der einerseits Krankheiten erzeugt und andererseits die aus falscher Politik resultierenden Pathologien geheilt werden. Papst Franziskus bekräftigte zwar, dass es immer möglich ist, zu hoffen, lud aber dazu ein, ein „liebevolles Bewusstsein“ für dieses gemeinsame Haus – die Schöpfung – zu entwickeln, in dem alle Wesen leben, einschließlich des Menschen; ein gemeinsames Haus, in dem wir nach den Werten handeln, die uns am Herzen liegen (LS 220).
Dem Ansatz von Laudato si’ folgend, entsteht auf der Grundlage der „drei eng miteinander verbundenen grundlegenden Beziehungen: der Beziehung zu Gott, der Beziehung zum Nächsten und der Beziehung zur Erde“ die Verpflichtung, sich auf den Weg zu machen „auf einen Kurs, der sich ändern muss“ (LS 66, 202). Eine Verpflichtung, den richtigen Platz in der Ordnung und Dynamik einzunehmen, die der Schöpfer festgelegt hat, und dringend neue Lebensweisen mit „Kreativität und Begeisterung“ einzuschlagen (LS 220, 221).
Quirinale – Übergabe des Mondiario an Präsident Sergio Mattarella
Am Mittwoch, dem 27. Mai, wurde eine Delegation von Mitbrüdern, angeführt vom Provinzial von Italien, Pater Pietro Ciuciulla, und begleitet vom Generaloberen, Pater Luigi Codianni, im Quirinal von Präsident Sergio Mattarella empfangen, dem ein Exemplar des Mondiario 2026-27, des Schulkalenders für Mädchen und Jungen der Grundschule, überreicht wurde. Zur Delegation gehörten außerdem Bruder Antonio Soffientini, der die Initiative ergriffen hatte, Präsident Mattarella einzubeziehen, Jessica Cugini, Redakteurin von „Il Piccolo Missionario“ (PM) und Hauptautorin des Mondiario, die Patres Dario Bossi und Aurelio Boscaini, Direktor von PM, sowie der römische Journalist Brando Ricci, Redakteur von „Nigrizia“.
Es war ein sehr sympathisches Treffen mit Mattarella (auch das gesamte Personal im Quirinale war sehr freundlich), um ihm das Mondiario zu überreichen, das den 80 Jahren des Frauenwahlrechts in Italien und der Verfassungsgebenden Versammlung gewidmet ist, mit besonderem Augenmerk auf den Mehrwert, den die 21 „Mütter der Verfassung“ darstellten, vor allem durch den Beitrag der fünf, die zur Gruppe der 75 gehörten, die mit der Ausarbeitung der Verfassung beauftragt waren, sowie auf die Gründung der Republik (2. Juni 1946).
Jessica betonte in ihrer Präsentation der Arbeit die pädagogisch-didaktische Bedeutung des Wissens darüber, wie unsere Republik entstanden ist, und die Tatsache, dass auch die neuen Generationen, die aus fernen Ländern stammen, bewusst Teil des Lebens des Landes werden, das sie aufgenommen hat, und sich in dessen demokratische Geschichte einbringen.
Wir nutzten die Gelegenheit, um den Präsidenten an den seit mehr als drei Jahren andauernden Konflikt in jenem Land zu erinnern, das uns allen am Herzen liegt: dem Sudan. Brando Ricci stellte die dramatische Lage dar, in der sich das Land des heiligen Daniel Comboni befindet, und wies auf die Verflechtung der Interessen ausländischer Mächte in diesem Konflikt hin. Pater Codianni ergriff das Wort, um die Hoffnung zum Ausdruck zu bringen, dass der italienische Botschafter bald in das Land zurückkehren könne.
In einer spontanen Antwort erklärte der Präsident, er sei über die Lage im Sudan informiert und bezeichnete die dortige Situation als die schwerste humanitäre Krise der letzten Jahre. Er dankte den Comboni-Missionaren (und sparte dabei nicht mit Lob) für die Arbeit, die sie in vielen Ländern der Welt leisten, auch durch ihre Zeitschriften (Nigrizia, il PM, also Information und Bildung), und dafür, dass sie unter den leidenden Menschen bleiben (und für Schule und Gesundheit sorgen…), damit die Hoffnung nie verloren geht. Auch hier in Italien unter den Migranten (denen die Comboni-Missionare in Italien besondere Aufmerksamkeit schenken und denen sie viel Energie widmen). Italien, das italienische Volk, so betonte der Präsident, sei das Ergebnis der Verschmelzung vieler Beiträge, manchmal ganzer Ethnien (und heute von Millionen von Migranten), all jener, die seit der Zeit der Römer auf unserem Territorium angekommen sind.
Dem Präsidenten Mattarella gilt unser aufrichtiger Dank für die Aufmerksamkeit, die er uns entgegengebracht hat.
MALAWI-SAMBIA
Priesterweihe und erste Profess
Am 2. Mai 2026 erlebten die Comboni-Missionare der Provinz Malawi-Sambia die Priesterweihe von Vincent James Muliza, einem aus Malawi stammenden Comboni-Missionar. Die Eucharistiefeier fand in der Pfarrei St. Kizito in Lisungwi in der Erzdiözese Blantyre (Malawi) statt. Den Ritus leitete Erzbischof Thomas Luke Msusa, der Ortsbischof, in Anwesenheit von über tausend Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen.
Unter den Anwesenden befanden sich Pater Andrew Bwalya, der Provinzial, Mitglieder der Comboni-Familie, Diözesanpriester, Ordensleute sowie zahlreiche Gläubige. Auch zivile und traditionelle Würdenträger nahmen an der farbenfrohen Feier teil.
Die Feier war lebhaft und von tiefer Gemeinschaft geprägt, begleitet von Gesängen, Freudenschreien und Tänzen, Ausdruck der großen Freude über das Ereignis. In seiner Predigt verwies Bischof Msusa die Versammelten ausgehend von den Lesungen des Tages auf die leise Stimme Gottes, die die Menschen weiterhin dazu aufruft, an seinem Heilsplan teilzunehmen. Er erklärte: „Wie Abraham in der ersten Lesung, sucht Gott Menschen, durch die er sein Volk segnen kann.“ Er wandte sich an die anwesenden Jugendlichen und ermahnte sie, zu lernen, auf die leise Stimme Gottes inmitten der vielen lauten Stimmen zu hören, denen sie täglich begegnen. Er rief sie auf, mutig ihre Komfortzonen zu verlassen und Gottes Plan für ihr Leben anzunehmen, wie es Abraham tat.
Den Weihekandidaten forderte Erzbischof Msusa ihn auf, seine priesterliche und missionarische Berufung nach dem Vorbild Jesu zu gestalten, der, wie im Tagesevangelium verkündet, „keinen Ort hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte“. Er ermahnte ihn, die Ordensgelübde im Glauben anzunehmen und seine Berufung als Geheimnis und Geschenk anzuerkennen.
Was die Mission betrifft, hob der Erzbischof drei grundlegende Dimensionen hervor. Zunächst forderte er den Diakon auf, prophetisch zu sein, das Evangelium zu verkünden, sei es, dass es angenommen oder abgelehnt werde, und mutig Sünde und Böses anzuprangern, selbst auf Kosten der Verfolgung.
Zweitens ermahnte er ihn, im Geiste des heiligen Daniel Comboni den Menschen nahe zu bleiben, besonders den Armen und den Verlassensten. Schließlich ermutigte er ihn, die Kirche und das Volk Gottes durch die Feier der Sakramente zu heiligen.
Am Ende der Eucharistiefeier dankte Pater Andrew Gott für das Geschenk, das Pater Vincent für das Institut und die Kirche darstellt. Anschließend sprach er dem Erzbischof seinen Dank dafür aus, dass er Pater Vincent in seiner Heimatpfarrei geweiht hatte, sowie den Eltern des Neuordinierten dafür, dass sie ihren Sohn der Kirche und dem Comboni-Institut anvertraut hatten. Unter Bezugnahme auf das anschauliche Bild des heiligen Daniel Comboni, wonach der Missionar „die Knie eines Kamels und den Magen eines Schweins“ haben müsse, ermutigte Pater Andrew Pater Vincent, ein Priester, Ordensmann und Missionar zu sein, der sich durch Gebet und Eifer auszeichnet.
Verschiedene Gruppen aus der Pfarrei und anderen Gemeinschaften, die Kleidung mit Comboni-Symbolen und -Schriftzügen trugen, überreichten Pater Vincent Geschenke als Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung für seine großzügige Antwort auf den Ruf Gottes. Die Feier endete mit einem geselligen Beisammensein.
Es war ein doppelter Segen für die Provinz Malawi-Sambia, denn am selben Tag legten in Namugongo, Kampala (Uganda), vier Novizen unserer Provinz ihre ersten Gelübde ab. Da er nicht die Gabe der Bilokation besitzt, blieb der Provinzial für die Priesterweihe in Malawi.
Die Neuprofessen und ihre jeweiligen Studienorte: Michael Mwambila Sakala (Kinshasa), Fiskani Juweka Gondwe (Graz), David Phiri (Lima) und Damianal Steven (Nairobi). Pater Vincent James Muliza wird in Costa Rica seinen ersten Missionseinsatz beginnen.
Die Provinz Malawi-Sambia dankt Gott für das Geschenk dieser Mitbrüder und wünscht ihnen einen fruchtbaren Dienst an ihren jeweiligen Einsatzorten.
Pater Andrew Bwalya, mccj
MEXIKO
Erste Ordensprofess von drei Novizen in Xochimilco
Am vergangenen 16. Mai legten drei Novizen im kontinentalen Noviziat von Xochimilco in Mexiko-Stadt ihre ersten zeitlichen Gelübde ab. César Adrián Avitud Guerrero, Aristóteles Hegel Ortega Trinidad (beide aus Mexiko) und Luis Enrique Fuentes Mejía (aus El Salvador) haben sich Gott für die Mission in unserem Institut geweiht. Anwesend waren Familienangehörige, Freunde und zahlreiche Comboni-Missionare und -Missionarinnen, die ihnen bei diesem ersten Schritt auf einem Weg, der sie dazu führen wird, ihr Leben der Verkündigung des Evangeliums zu widmen, nahe sein wollten.
Die Professfeier wurde vom Provinzial Pater Mario Alberto Pacheco geleitet. Mit ihm konzelebrierten Pater Enrique Sánchez, Provinzial von Mittelamerika, die Novizenmeister, die Patres Leonardo Leandro und Abel Torres, sowie Pater Elías Arroyo, der neuernannte Novizenmeister.
In seiner Predigt lud Pater Mario die drei Neuprofessen ein, in die Fußstapfen des heiligen Daniel Comboni zu treten, indem sie sich Gott für den missionarischen Dienst hingeben, und die Bereitschaft Abrahams nachzuahmen, sein Land zu verlassen, um sich anderen Kulturen zu öffnen, wohin auch immer sie gesandt werden. Denn „das Ordensleben besteht darin, Gott zu suchen, um ihn dann zu den anderen zu bringen“. Am Ende der Messe ermahnte Pater Enrique sie, sich ganz hinzugeben: „Heute braucht das Institut euch. Kommt und gebt das Beste von euch.“
César Adrián wird sein Studium am internationalen Scholastikat in Lima (Peru) fortsetzen; Luis Enrique Fuentes in Casavatore (Italien)und Aristóteles Hegel in Pietermaritzburg (Südafrika).
MOSAMBIK
Ewige Profess von Ronaldo Mateus Mulima
Der Scholastiker Ronaldo Mateus Mulima aus Mosambik legte am 26. April, dem vierten Ostersonntag, dem sogenannten „Sonntag des Guten Hirten“, an dem die Kirche den Weltgebetstag für geistliche Berufe feiert, seine ewigen Gelübde ab. Die Feier fand in der Pfarrei St. Johannes XXIII. in Chitima, Diözese Tete, statt. Mulima stammt aus Meti, einer der Gemeinden der von den Comboni-Missionaren betreuten Pfarrei Lalaua in der Erzdiözese Nampula.
Die Sonntagsmesse wurde von Pater José Joaquim Luís Pedro, dem Provinzial, geleitet. An der Feier nahmen auch die Patres Juan Arenas, Pfarrer von „San Giovanni XXIII“, James Kasitomu, Moisés Daniel, Crespim Baraja, Jonasse Seventine und Josef Abebayehu sowie der Scholastiker Felizardo Azevedo teil.
In seiner Predigt betonte Pater José Joaquim die Bedeutung und die Notwendigkeit der ewigen Weihe und hob hervor, dass es sich dabei um eine freie Entscheidung handelt, die das Ergebnis einer langen Entscheidungsfindung ist und den Missionsbruder verpflichtet, die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ein Leben lang treu zu leben. Er erinnerte zudem daran, dass diese Aufgabe nicht mit Heuchelei, sondern mit Verantwortung und Ernsthaftigkeit vor Gott und dem Institut erfüllt werden muss.
Der Zelebrant hob auch den Zeugniswert der ewigen Profess hervor, der junge Menschen und Jugendliche dazu herausfordert, das geweihte und missionarische Leben als Lebensentscheidung in Betracht zu ziehen. In Anlehnung an den heiligen Daniel Comboni erinnerte er daran, dass die Mission auch inmitten von Leiden und Unverständnis verwirklicht wird und der Geweihte berufen ist, die Schafe zur einzigen Tür zu führen, die Christus ist.
Die Feier erhielt eine besondere Bedeutung, da sie in dem Jahr stattfand, in dem die Comboni-Missionare ihr 80-jähriges Bestehen in Mosambik feiern – ein historischer Meilenstein, der das Engagement des Instituts für die Evangelisierung und den missionarischen Dienst an den christlichen Gemeinschaften stärkt. „Die ewige Profess unseres Mitbruders Mulima zeigt uns, dass die Weihe an Gott ein Geschenk und zugleich ein Zeichen der Hoffnung ist, denn sie garantiert die Kontinuität unserer Mission in Mosambik“, schloss der Provinzial.
Vier junge Männer verstärken die Reihen der Comboni-Missionare in Mosambik
Das Charisma des heiligen Daniele Comboni ist nach wie vor lebendig und trägt auf mosambikanischem Boden Früchte. Ein Beweis dafür sind die Priesterweihen von Celso Samuel Pedro und Gil Fernando, die Diakonatsweihe von Ronaldo Mateus Mulima sowie die ewigen Gelübde von Bruder José Jean Valverde Paredes. All dies fand im Rahmen derselben Feier statt, die am vergangenen Samstag, dem 9. Mai, in der Pfarrei Santa Cruz in Muahivire, einer Stadt in Nampula, abgehalten wurde.
Die Eucharistiefeier wurde von Bischof Inácio Saúre, dem Metropoliten von Nampula und Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Mosambik (CEM), geleitet. Anwesend waren auch Pater José Joaquim Luís Pedro, der Provinzial, und Pater José de Jesús Villaseñor Gálvez, der Generalsekretär für Ausbildung, der aus Rom angereist war. Zahlreiche Mitbrüder, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen sowie eine große Menge von Gläubigen nahmen am Fest teil. Die liturgischen Gesänge brachten die tiefe Bedeutung der Feier zum Ausdruck: Lob und Dank an Gott für das Geschenk der Berufung dieser vier jungen Männer. Wahrlich, die Güte Gottes hört nicht auf, Wunder zu wirken!
Die Mission verlangt Heiligkeit – In seiner Predigt betonte Erzbischof Saúre, dass „die Mission Heiligkeit und ein Lebenszeugnis verlangt“. Er hob zudem hervor, dass das Priestertum nicht als Endziel betrachtet werden dürfe, sondern als wichtiger Schritt auf dem Weg zum eigentlichen Ziel: „ein guter Jünger Jesu Christi im Dienst des Reiches Gottes zu sein“.
In Anbetracht des Alters der Weihekandidaten erinnerte der Prälat an die Worte von Papst Franziskus – „Die Jugendlichen sind das Jetzt Gottes“ – und forderte sie auf, die Weisheit und Erfahrung der Älteren zu schätzen. Er fügte hinzu: „Diese unsere Brüder werden nicht geweiht, um alle sozialen Probleme der Familien zu lösen, seien es ihre eigenen oder die anderer“, denn der wahre Zweck der Mission ist die Evangelisierung, die die spirituelle, menschliche und gemeinschaftliche Dimension umfasst.
Freude und Engagement – Die Versammlung sang voller Begeisterung in der Sprache der Macua das Lied Elulu yopiwe nathapele Apwiya Muluku anira sottikiniha! („Jubelt mit Freudenrufen und preist den Herrn Gott, der Wunder vollbracht hat!“). Die Familien der Neugeweihten drückten ihre besondere Dankbarkeit gegenüber Gott aus, der ruft, aufnimmt und weiht, und verpflichteten sich, weiterhin für ihre Angehörigen zu beten. Zu ihnen sagten sie: „Vergesst in den Tagen der Müdigkeit nicht, dass es eine Familie gibt, die für euch betet.“
„Geht dorthin, wo niemand hingehen will“ – Auch Pater José de Jesús wollte seine Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass Gott weiterhin so viele junge Menschen trotz ihrer Schwächen beruft, damit sie allen Völkern der Erde das Evangelium verkünden. Er ermutigte die vier jungen Mitbrüder, die Bedeutung dieses Tages nicht zu vergessen und sich für die Mission bereit zu halten, indem sie in die Fußstapfen unseres Gründers, des heiligen Daniel Comboni, treten, vor allem unter den Ärmsten und Verlassensten: „Heute hat der Herr euch den Kelch und das Brot in die Hände gelegt... Vergesst diesen Tag niemals. Habt keine Angst, dorthin zu gehen, wo niemand hingehen will.“ Schließlich erinnerte er sie daran, dass die Mission kein individuelles Werk ist, sondern immer in Gemeinschaft mit den anderen und mit der ganzen Kirche gelebt werden muss: „Ihr seid niemals allein. Comboni und die ganze Kirche gehen mit euch.“
Pater Sérgio Vilanculo, mccj
PORTUGAL
Pater Manuel zum Nationaldirektor der POM ernannt
Pater Manuel Augusto Lopes Ferreira wurde für fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (POM) in Portugal ernannt, ein Amt, das er mit Bereitschaft und kirchlichem Dienstgeist angenommen hat. In einem Interview mit der Agentur Ecclesia in Fátima betonte der neue Direktor die Gefahr, dass die Idee einer „Kirche im Aufbruch“ nur ein Schlagwort bleibt, ohne sich in konkrete Initiativen umzusetzen, die den missionarischen Elan der Gemeinden erneuern können.
Laut Pater Manuel muss es Aufgabe der POM sein, das missionarische Leben der Kirche zu beleben und zu unterstützen, ausgehend von bedeutenden Anlässen wie dem Weltmissionssonntag, aber auch durch ein breiteres Netz von Initiativen, die die Gemeinschaft zwischen den Ortskirchen und dem Papst fördern. Für ihn darf sich die Mission nicht auf den lokalen Kontext beschränken, sondern muss einen universellen Blick bewahren, im Einklang mit der Kirche, die „katholisch“ ist.
Obwohl er anerkennt, dass Portugal eine große missionarische Tradition hat, stellt Pater Manuel fest, dass die pastoralen Herausforderungen heute anders und anspruchsvoller sind und die Gefahr besteht, dass sie viel Energie beanspruchen. Deshalb betont er die Notwendigkeit, die globale missionarische Dimension nicht aus den Augen zu verlieren und diejenigen konkret zu unterstützen, die sich für missionarische Einsätze entscheiden, einschließlich Diözesanpriester und Ordenspriester.
Der neue Direktor brachte auch seine Wertschätzung für die Bereitschaft von Priestern zum Ausdruck, die missionarische Erfahrungen außerhalb ihrer eigenen Diözesen sammeln möchten, und betrachtete dies als ein positives Zeichen, das es zu fördern gilt. Die POM, so schloss er, müssen dazu beitragen, dass die Mission als integraler Bestandteil des kirchlichen Lebens wahrgenommen wird, indem sie die Gemeinden unterstützen und die Verbindung zur universalen Mission stärken.
Gelübdeerneuerung der Scholastiker
Die fünf Scholastiker der Ausbildungsgemeinschaft von Maia – Américo Mutepa (aus Mosambik), Cédrique Beninga (Zentralafrikanische Republik), Charles Phiri (Sambia), Domingos Caetano (Mosambik) und Stephen Kwesiga (Uganda) – haben am 1. Mai, dem Gedenktag des heiligen Josef des Arbeiters, während des jährlichen Treffens der Zirkel für missionarisches Gebet in unserem Haus in Famalicão ihre Gelübde erneuert. Die Feier wurde von Pater José Rebelo, dem Provinzial, geleitet, der in seiner Predigt unter anderem betonte, dass „die größte Herausforderung, vor der wir stehen, die Identifikation mit Christus ist, mit seiner Haltung der Entäußerung und des Dienstes an den anderen. Die religiösen Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams sind ein konkreter Weg, unser Herz und unser Leben nach dem Bild Christi zu formen. Es ist der Vorschlag eines Lebensstils, der auf Loslösung ausgerichtet ist“.
Pater José Rebelo schloss seine Reflexion mit der Fürbitte des heiligen Josef, „damit wir immer mehr von der Logik des Opfers zur Logik der Selbsthingabe übergehen und die Schönheit und Freude erfahren, uns aus Liebe hinzugeben“.
Jahresversammlung von ehemaligen Schülern
Am 2. Mai dieses Jahres war die Gemeinschaft von Viseu Gastgeber der jährlichen Versammlung unserer ehemaligen Comboni-Schüler. An der Veranstaltung nahmen etwa sechzig Personen teil, darunter auch die anwesenden Mitbrüder. Am Vormittag fand ein Treffen statt, bei dem der Provinzial die Situation von etwa dreißig portugiesischen Comboni-Missionaren vorstellte, die auf vier Kontinenten verstreut arbeiten. Die Eucharistiefeier wurde von Pater Manuel Augusto L. Ferreira geleitet, der diese Treffen ins Leben gerufen hatte. Eines der besprochenen Themen war die Notwendigkeit, die Leitungsgremien der Vereinigung der ehemaligen Schüler zu erneuern, die seit ihrer Gründung im Jahr 1996 im Amt waren.
Provinz-Exerzitien
Vom 18. bis 23. Mai fanden die Exerzitien in der „Casa Diocesana“ von Aveiro in Albergaria-a-Velha statt. An dem alle zwei Jahre stattfindenden Kurs, geleitet vom Jesuitenpater Hermínio Rico, nahmen 25 Mitbrüder teil, darunter zwei aus der spanischen Provinz. Die sechs Besinnungstage waren ein bedeutender Moment des Gebets und des spirituellen Wachstums.
WIR BETEN FÜR UNSERE VERSTORBENEN
DEN VATER: Roman, von Chwaliszewski Wojciech (PO-M).
DIE MUTTER: Gidena Kasai Fusuhm, von Mehari Abraha Iskias (M); Eugenie Adjobli, von Hakpa Komlatsé Aimé (MZ).
DEN BRUDER: von Ramos González Armando (EC); João, von Alexandre Ferreira (KE).
DIE SCHWESTER: Ana María, von Pater Guirao Casanova Antonio (E).
DEN ONKEL: Albereto, von Marcelo Oliviera (P).
DEN SCHWAGER: Fernando, von Pater Horácio Ribeiro Rossas (P).
DIE COMBONI-SCHWESTERN: Sr. Sara Saleh Takla Aboelmessih (EG); Sr. Mostes M. Patrizia (I); Sr. Albrigi Maddalena (I); Sr. M. Esperanza Rosillo Jiménez (I); Sr. Schenato Josepha (I).
Übersetzung: Pater Alois Eder